Krankengeld bei Erkrankung des Kindes

Ein Anspruch auf "Kinderkrankengeld" besteht, wenn Sie Ihrer Arbeit nicht nachgehen können, weil:

  • Sie ein Kind unter 12 Jahren haben,
  • das in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist,
  • das krank ist und von Ihnen betreut und gepflegt werden muss,
  • keine andere Person Ihres Haushaltes diese Aufgabe übernehmen kann.

Im Kalenderjahr können Sie pro Kind für bis zu 10, bei mehreren Kindern für insgesamt bis zu 25 Arbeitstagen Krankengeld erhalten. Alleinerziehende haben einen Anspruch auf 20 bzw. 50 Tage. Der Krankengeldanspruch kann auf den anderen Elternteil übertragen werden, wenn er aus beruflichen oder persönlichen Gründen nicht geltend gemacht werden kann.

Mehr zur Höhe des Kinderkrankegeldes erfahren Sie in unserem SV-Lexikon Stichwort "Kinderkrankengeld"

Zusätzlicher Anspruch wegen der Corona-Pandemie

21.01.2021

Für dieses Jahr wird die Zahl der Tage, an denen gesetzlich Versicherte Anspruch auf Kinderkrankengeld haben, verdoppelt. Zudem gilt der Anspruch nicht nur bei Krankheit des Kindes, sondern auch, wenn Kitas und Schulen pandemiebedingt geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist. Die neue Regelung soll rückwirkend ab 5. Januar gelten.

Das Kinderkrankengeld soll es berufstätigen Eltern ermöglichen, Lohnausfälle durch die häusliche Betreuung eines erkrankten Kindes auszugleichen. Aufgrund der besonderen Herausforderungen in der Corona-Pandemie wird dieser Anspruch für 2021 ausgeweitet: Er besteht nicht nur, wenn das eigene Kind krank ist, sondern auch, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil die Schule, die Kita, oder auch die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen pandemiebedingt geschlossen ist oder einzelne Klassen oder Kitagruppen in Quarantäne sind.

  • Gesetzlich krankenversicherte Eltern können demnach im Jahr 2021 pro Kind und Elternteil 20 statt der regulären 10 Tage Kinderkrankengeld beantragen.
  • Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind und Elternteil.
  • Der Anspruch besteht auch, wenn ein Kind zu Hause betreut werden muss, weil Schulen oder Kitas geschlossen sind, die Präsenzpflicht in der Schule aufgehoben oder der Zugang zum Betreuungsangebot der Kita eingeschränkt wurde.
  • Zudem können Eltern das Kinderkrankengeld auch dann beantragen, wenn sie im Homeoffice arbeiten könnten. 

Bei einer coronabedingten Betreuung Ihres Kindes aus den oben genannten Gründen benötigen wir eine Bestätigung der entsprechenden Einrichtung. Verwenden Sie dazu den folgenden Antrag 

Antrag Kinderkrankengeld oder die

Musterbescheinigung für Kita, Schule etc. die das Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt hat.


Tipp: Die Bundesregierung beantwortet viele weitere Fragen auf www.bundesregierung.de 

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