ePA - die elektronische Patientenakte

Ab dem 1. Januar 2021 können alle Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) kostenlos nutzen. Auf freiwilliger Basis können Sie dort in der Smartphone-App Ihre Gesundheitsdaten lebenslang sicher verwalten. Sie als Nutzer haben die alleinige Datenhoheit und können bestimmen, ob und wer wie lange Zugriff auf Ihre Akte haben soll.

Erklärvideo "Die elektronische Patientenakte" (2:19 Min.)

Das Video konnte nicht geladen werden.Um das Video darstellen zu können, müssen Sie zuvor das Setzen von Marketing-Cookies auf Ihrem Gerät erlauben.
Marketing-Cookies erlauben

Gesundheitsdaten einfach und sicher selbst verwalten

Die ePA ist in Zukunft der persönliche digitale Speicherort für Ihre Gesundheitsdaten, wie ein Tresor, für den nur Sie den Schlüssel haben. Sie allein entscheiden, welche Gesundheitsdaten Sie hineinlegen und teilen.

In Ihre ePA können Ärzte nach Ihrer Freigabe folgende Daten ablegen:

  • Befunde und Diagnosen
  • Behandlungsberichte
  • Medikationspläne*
  • Therapiemaßnahmen

Die ePA unterstützt außerdem den Notfalldatensatz sowie elektronische Arztbriefe.

Sollte nun ein anderer Arzt Ihre in der App abgelegten Dokumente benötigen, ist er auf den passenden Schlüssel von Ihnen angewiesen, also eine explizite Freigabe mittels Ihrer Gesundheitskarte (in der ab 2021 erhältlichen Version mit PIN - eGK 2.1.). Sie können somit Ihre Daten gezielt freigeben und damit bequem und sicher digital übertragen.

Ihre Vorteile

  • Schneller behandelt: Wichtige Daten stehen im Notfall sofort zur Verfügung.
  • Besserer Überblick: Alle Gesundheitsdaten griffbereit - wie z.B. ein Medikationsplan.
  • Gelassener bleiben: Digitale Chancen nutzen - weniger Aufwand für Arztbesuche haben.
  • Doppel-Untersuchungen vermeiden: Sparen Sie sich und den Ärzten unnötigen Aufwand und Kosten.

Tipp: Per Newsletter halten wir Sie über die ePA auf dem Laufenden. Jetzt abonnieren ...

* Stichwort Medikationsplan: Gesetzlich krankenversicherte Patienten haben Anspruch auf einen Medikationsplan – wenn sie mindestens drei zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete, systemisch wirkende Medikamente dauerhaft einnehmen. Damit will der Gesetzgeber die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöhen; sprich: Der Arzt soll den Patienten bei der richtigen und gefahrlosen Einnahme seiner Medikamente noch stärker unterstützen. (Mehr Informationen auf www.kbv.de)

Ausblick: neue Funktionen ab 2022 - die ePA 2.0

Impfausweis, Mutterpass, Untersuchungshefte für Kinder, Zahnbonusheft

Ab dem 1. Januar 2022 können noch weitere Gesundheitsdaten in der ePA gespeichert werden: Impfausweise, Mutterpässe, Untersuchungshefte für Kinder, Zahnbonushefte und Übersichten über bereits in Anspruch genommene Krankenkassenleistungen.

Einzelne Dokumente freigeben

Ab 2022 wird es auch möglich sein, für jedes einzelne Dokument Leseberechtigungen zu erteilen: Sie entscheiden dann zielgerichtet, welche Daten Sie Ärzten oder Gesundheitsdienstleistern zur Verfügung stellen. Denn nicht jeder möchte, dass beispielsweise der Pflegedienst auch von den Diagnosen des Hautarztes weiß. Hier sind deshalb zukünftig individuelle Lösungen möglich.

Persönliche Vertreter zulassen

Auch ist dann möglich, dass die eigene ePA durch dritte, persönliche Vertreter geführt wird. Das ist beispielsweise bei Pflegebedürftigen von Vorteil, die die ePA selbst nicht bedienen können.

ePA-Daten beim Kassenwechsel mitnehmen

Zu guter Letzt können ab dem Jahr 2022 alle Daten aus der ePA bei einem Kassenwechsel ganz unkompliziert übernommen werden.

Ausblick: neue Funktionen ab 2023

Daten zur pflegerischen Versorgung

Ab dem 1. Januar 2023 können außerdem Daten zur pflegerischen Versorgung in der ePA gespeichert werden, ebenso wie sonstige von Gesundheitsdienstleistern bereitgestellte Daten.

Elektronische Krankschreibung

Ab 2023 ist darüber hinaus geplant, auch elektronische Krankschreibungen nutzen zu können. Auch diese können in der ePA gespeichert und geteilt werden.

Wissenschaftliche Forschung ermöglichen

Daten aus der ePA können wissenschaftlichen Forschungszwecken zur Verfügung gestellt werden.

Welche Funktionen kommen nach 2023 dazu?

In weiterer Zukunft soll die ePA dann auch digitale Überweisungsscheine, Organspendeausweise oder Patientenverfügungen beinhalten können.


Bertelsmann BKK Geschäftsstellen

Gütersloh


Besucher:
Bertelsmann BKK
Carl-Miele-Str. 214
33311 Gütersloh

Kontakt:
Service-Center
Fon: 05241 80-74000
Fax: 05241 80-74140
service@bertelsmann-bkk.de

Servicezeiten:
Mo – Fr: 08:00 – 17:00 Uhr

Post:
Bertelsmann BKK
Postfach 170
33311 Gütersloh

Pößneck


Besucher:
Bertelsmann BKK
Karl-Marx-Str. 24
07381 Pößneck

Kontakt:
Heike Tetzel, Doreen Weigelt
Fon: 03647 430-278
Fax: 05241 806-74170
GGP@bertelsmann-bkk.de

Servicezeiten:
Mo – Do: 08:30 – 15:00 Uhr
Fr: 08:30 – 13:00 Uhr
(Beratung unserer Versicherten Bundesländer Ost und Berlin)

Post:
Bertelsmann BKK
Postfach 170
33311 Gütersloh

Köln (RTL)


Besucher:
Bertelsmann BKK
Picassoplatz 1
50679 Köln

Kontakt:
Nadine Warczecha
Fon: 0221 4567-6907
Fax: 0221 4567-6909
RTL@bertelsmann-bkk.de

Servicezeiten:
Per E-Mail: Mo, Di von 11 – 16 Uhr
Persönlich: Do von 11 – 16 Uhr
(Beratung für Mitarbeiter der Mediengruppe RTL Deutschland)

Post:
Bertelsmann BKK
Postfach 170
33311 Gütersloh