Wie schütze ich mich vor dem Corona-Virus?

Gütersloh, 09.03.2020 / 12.03.2020

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu grippeähnlichen Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost werden beobachtet. Einige Betroffene leiden auch an Übelkeit und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Lungenentzündungen bis zum Lungenversagen.

Ein Großteil der Bevölkerung werde sich noch anstecken, glaubt etwa Kassenarztpräsident Andreas Gassen. "Das mag für den Laien schockierend wirken, ist aber nüchtern betrachtet nichts Bedrohliches: Es gibt Viren, die praktisch jeden mindestens einmal befallen. Zum Beispiel Herpes und Influenza", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) der "NOZ". Man spreche in dem Fall von einer "Durchseuchung" der Gesellschaft, die dann letztlich zu einer Art Herden-Immunität führe.

"Auch das Coronavirus dürfte nicht verschwinden", sagte Gassen. Die Frage sei, wie lange die "Durchseuchung" dauere. "Das kann vier oder fünf Jahre dauern. Je schneller es geht, je größer ist die Herausforderung für das Gesundheitswesen. Aber dass wir selbst bei einem weiteren raschen Anstieg der Fälle an Grenzen stoßen, sehe ich definitiv nicht."

Krankschreibung bis zu sieben Tage nach telefonischer Rücksprache

Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband heute in Berlin verständigt. Die Regelung gilt zunächst für die kommenden vier Wochen. (> Pressemitteilung vom 09.03.2020)

Tipp: Haben Sie eine AU-Bescheinigung erhalten, so senden Sie uns diese nach Möglichkeit über Ihr Nachrichtenpostfach in der Online-Geschäftsstelle.

Personen mit Atemwegserkrankungen haben ein erhöhtes Risiko

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt Menschen, die an akuten Atemwegserkrankungen leiden, zurzeit nach Möglichkeit zuhause zu bleiben - vor allem, um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. Beides ist insbesondere angesichts der aktuellen Grippewelle sinnvoll.

Impfschutz nutzen

Risikogruppen wie Menschen über 60 oder mit chronischen Erkrankungen rät das RKI, sich gemäß ihrer Impfempfehlungen gegen Grippe und/oder Pneumokokken impfen zu lassen. So kann die Gefahr einer gefährlichen Doppelinfektion verringert werden. 

Kinder sind praktisch nicht betroffen

“Wir wissen: Kinder sind praktisch nicht betroffen. Schwangere sind wahrscheinlich nicht speziell betroffen”, erläutert Prof. Christian Drosten den aktuellen Stand. “Wir wissen auch: Die besondere Risikogruppe sind ältere Patienten – und es gibt eine Betonung auf das männliche Geschlecht.” Und: Ein großer Teil der Verstorbenen hatte bereits ein angeschlagenes Immunsystem oder war sehr alt. (Quelle: Quarks & Co.)

Mit richtiger Hygiene das Ansteckungsrisiko verringern

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen.

Händewaschen verringert das Risiko

Auch eine indirekte Übertragung über die Hände, die mit der Mund-oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist möglich.

Mehr Informationen enthält die Broschüre der BZgA "Infektionen vorbeugen: Hygiene schützt"

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen richtiges Husten und Niesen, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert.

Weitere Fragen und Antworten beantwortet die Seite Infektionsschutz.de

Wann kommt ein Impfstoff gegen das Corona-Virus?

Für die Infektion mit dem Coronavirus werde erst etwa in einem Jahr ein Impfstoff auf den Markt kommen. Mit Medikamenten zur Therapie der Covid-19-Erkrankung rechnet Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts aber bereits in wenigen Wochen.

Insbesondere Ältere und Immungeschwächte sollten jedoch die Grippeimpfung nutzen, um sich vor einer gefährlichen Doppelinfektion zu schützen.

Vorsichtsmaßnahmen bei Bertelsmann

Der Bertelsmann-Vorstand rät dringend dazu, bis auf weiteres jede Konferenz wenn möglich durch Telefon- oder Video-Calls zu ersetzen. Auf größere Events und Versammlungen soll in den kommenden Wochen komplett verzichtet werden. Das gilt für die Ausrichtung wie für den Besuch solcher Veranstaltungen gleichermaßen.

Darüber hinaus sollten an den Bertelsmann-Standorten möglichst keine externen Besucher, Kunden, Partner und Gäste mehr empfangen werden. Für Beschäftigte, die selbst in einer Risikoregion leben, in der gegebenenfalls schon staatliche Schutzmaßnahmen gegen das Virus eingeleitet wurden, und zu ihrem Arbeitsort außerhalb der Krisenregion pendeln, gilt in besonderem Maße das Gebot, im Homeoffice zu bleiben, sofern dazu die Möglichkeit besteht.

Der Bertelsmann-Vorstand bittet derzeit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum, grundsätzlich von Dienstreisen abzusehen. Reisen dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der lokalen Geschäftsführung durchgeführt werden. Weiterhin empfiehlt der Vorstand, mit Blick auf geplante Veranstaltungen oder größere Meetings kritisch zu überprüfen, ob diese entweder online oder per Skype durchgeführt oder verschoben werden können.

Bei Rückkehr aus Risiko-Region bittet Bertelsmann um eine 14-tägige Quarantäne

Sollten Beschäftigte mit einem Corona-Infizierten in Kontakt gekommen sein oder aus einer Risiko-Region zurückkehren, bittet Bertelsmann um eine mindestens 14-tägige freiwillige Quarantäne, bevor sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren und die Krankheit dort womöglich verbreiten können.

Kurse von Bertelsmann Sport und Gesundheit in Gütersloh fallen aus

Die Kurse im Bertelsmann-Sportprogramm fallen ab sofort aus. Dies gilt bis zu den Osterferien.


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