Tipps zum Rundum-Schutz im Urlaub

Gütersloh, 08.07.2019

Sie planen Ihren Urlaub in einem Land der EU? Dann sollte nicht nur die Gesundheitskarte (eGK) mit dabei sein, auch eine private Reisekrankenversicherung ist unverzichtbar. Zudem trägt die Bertelsmann BKK seit Jahresanfang wieder die vollen Kosten von Reiseimpfungen.

In welchen Ländern gilt die Gesundheitskarte, bzw. Europäische Krankenversicherungskarte?

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte auf der Rückseite der eGK kann eine ärztliche Behandlung oder ein Krankenhausaufenthalt am Urlaubsort direkt mit der deutschen Krankenkasse abgerechnet werden. Dies gilt für: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien/Nordirland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern (griechischer Teil). 

Auch in Bosnien und Herzegowina, Tunesien oder der Türkei gilt grundsätzlich der gesetzliche Krankenversicherungsschutz. Hier jedoch über den Auslandskrankenschein, der bei der BKK erhältlich ist.

Was aber, wenn der Arzt am Urlaubsort auf privater Abrechnung besteht?

Die Rechnung kann zuhause bei der Krankenkasse zur Erstattung der Vertragssätze eingereicht werden. Diese sind aber in der Regel deutlich niedriger als die Kosten der Privatbehandlung. Die Restkosten kann eine Zusatzversicherung abdecken.

Und wenn der Urlaub in ein Land führt, mit dem kein Sozialversicherungsabkommen besteht, also weder Karte noch Auslandskrankenschein gelten?

Um in beiden Fällen nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben, rät Frank Brockschmidt aus dem BKK-Service-Center zum Abschluss einer Reise-Krankenversicherung. „Für unsere Versicherten haben wir eine Kooperation mit der Barmenia Krankenversicherung abgeschlossen. Der Tarif „Extra Plus“ beinhaltet neben vorteilhaften Gruppenvertrags-Konditionen einen medizinisch notwendigen Rücktransport.“

Informationen bietet die Barmenia unter der Service-Telefonnummer 0202 438-3560 oder unter www.bertelsmann-bkk.de/extraplus.

Für mein Reiseziel werden Reiseimpfungen empfohlen. Trägt meine BKK die Kosten?

Die Übernahme von Reiseimpfungen regeln die Krankenkassen in ihrer Satzung. Versicherte der Bertelsmann BKK profitieren seit Jahresanfang wieder von der vollen Kostenübernahme. Die Rechnung für die Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A/B, Japanische Enzephalitis, Meningokokken, Tollwut, Typhus oder die Malaria-Prophylaxe kann abfotografiert ganz einfach über die Online-Geschäftsstelle der BKK eingereicht werden.

Sechs Wochen vor Reiseantritt mit dem Impfen beginnen

Viele Impfungen bestehen aus mehreren Impfdosen und bauen den vollständigen Schutz erst nach einer gewissen Zeit auf. Deshalb sollte man mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt mit dem Impfen beginnen. Relativ wenig Zeit, bis zu 15 Tage, benötigt man für Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A, FSME im Schnellimpfschema, Meningokokken, Cholera und Typhus. Der vollständige Schutz gegen Polio, Hepatitis B, Tollwut sowie Japanische Enzephalitis baut sich dagegen erst nach 28 Tagen und mehr auf.

Mehr Informationen und eine persönliche Beratung bietet die BKK unter 05241 80-74000 oder service@bertelsmann-bkk.de


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