Booster-Impfung bei Bertelsmann


Gütersloh, 24.11.2021 / 30.11.2021

Zum 1. Dezember reaktiviert Bertelsmann das betriebseigene Impfzentrum in Gütersloh. Mitarbeiter können sich ab Donnerstag, den 25.11. zur "Booster"-Impfung auf dem Arvato-Gelände "Am Ölbach" anmelden. Zunächst werden rund 600 Impftermine für den 1. bis 3. Dezember vergeben. Alles weitere hängt dann von der Menge der gelieferten Impfstoffe ab. Eine Auffrisch-Impfung (Booster) können ab sofort auch diejenigen erhalten, deren Zweitimpfung erst fünf Monate zurückliegt. Bislang war ein Zeitraum von sechs Monaten Voraussetzung.

„Wir wollen gleich zum Start 200 Kolleginnen und Kollegen pro Tag impfen“, sagt Betriebsarzt Dr. med. Sebastian Köhne. Er sei zuversichtlich, dass Hunderte weiterer bestellter Impfstoffdosen schnell nachgeliefert werden können. Weil es angesichts der derzeit wieder stark anziehenden Nachfrage jedoch zu Schwankungen in der Impfstofflieferung kommen kann, rät Köhne Impfwilligen dazu, flexibel zu reagieren: „Wer nicht gleich in den ersten Dezembertagen einen Termin bekommt, sollte immer wieder in das Anmeldeportal schauen. Sobald uns neue Lieferungen zugesagt werden, werden wir zusätzliche Impftermine freischalten. Die Entwicklung ist sehr dynamisch. So werden wir in den ersten Tagen noch ausschließlich den Impfstoff von Biontech/Pfizer, später dann gemäß den Vorgaben der Politik überwiegend die Impfstoffe von Moderna verimpfen können. Beide Impfstoffe haben das gleiche Wirkprinzip (mRNA), das Präparat der Firma Moderna aus den USA ist dabei mindestens genauso wirksam wie das des deutschen Herstellers. Und wir impfen so viel, wie wir können.“

Das Angebot einer Drittimpfung richtet sich an alle Beschäftigten von Bertelsmann im Raum Gütersloh 

„Die einzige Voraussetzung ist“, fährt Sebastian Köhne fort, „dass die Zweitimpfung mindestens fünf Monate vor dem dritten Impftermin erfolgt. Nach einer einmaligen Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson kann die Booster-Impfung bereits nach vier Wochen erfolgen.“ Ansonsten gebe es keine Priorisierung der Reihenfolge. Denn: „Die Auffrischung bietet jedem Erwachsenen einen deutlich besseren Schutz vor einer Infektion und vor einem schweren Covid-Verlauf“, unterstreicht der Mediziner. 

Angesichts der rapiden Verschlechterung der Corona-Lage in Deutschland und auch im Kreis Gütersloh rät der Betriebsarzt daher dringend zur dritten Impfung. Der Impfstoffhersteller Biontech gibt an, dass eine dritte Impfung die Gefahr einer Infektion mit Corona in allen Altersgruppen um das Zehnfache senke. Das Risiko, schwer zu erkranken, nehme zudem in der Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen um das 22-fache ab. Ähnliche Daten sind aufgrund des gleichen Wirkprinzips auch für den Impfstoff von Moderna anzunehmen.

Auch Erst- und Zweitimpfungen sind selbstverständlich möglich. 

Neu: Booster-Impfung jetzt bereits nach fünf Monaten

Aufgrund der sich dramatisch verschärfenden Corona-Situation in Deutschland erweitert Bertelsmann die Zielgruppe der im konzerneigenen Impfzentrum angebotenen Auffrischungsimpfungen. Wie Dr. med. Sebastian Köhne, leitender Betriebsarzt bei Bertelsmann, mitteilt, können sich ab sofort alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gütersloher Bertelsmann-Unternehmen für eine sogenannte Booster-Impfung anmelden, deren Zweitimpfung erst fünf Monate zurückliegt. Bislang war ein Zeitraum von sechs Monaten Voraussetzung.

Die Corona Booster-Impfung - jetzt für alle 6 Monate nach der zweiten Impfung empfohlen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (in der Regel sechs Monate nach der zweiten Impfung) für alle ab 18 Jahren. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. 

Die STIKO bekräftigt jedoch ihre Empfehlung, folgenden Gruppen prioritär eine Auffrischimpfung zu bieten: Personen mit Immundefizienz, Personen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen.

Auch alle, die bisher keine Corona-Impfung erhalten haben, sollen vordringlich geimpft werden.

Eine Übersicht über die STIKO-Empfehlungen zur Corona-Impfung bietet das Robert Koch-Institut (RKI).

Denjenigen, die ihren ersten Impfschutz mit dem Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson erhalten haben, empfiehlt die STIKO zur Optimierung des Impfschutzes eine zusätzliche mRNA-Impfung ab der vierten Woche nach der verabreichten Johnson&Johnson-Impfung.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 30.11.2021
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