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Gütersloh. 15.12.2025
Experten rechnen für 2026 mit einem neuem Rekordhoch der Krankenkassenbeiträge. Hintergrund hierfür ist, dass die Kosten für die gesundheitliche Versorgung ungebremst ansteigen. Die Bertelsmann BKK jedoch hält ihren Zusatzbeitragssatz stabil bei 3,2 Prozent. Angesichts eines sich für 2025 abzeichnenden positiven Jahresabschlusses und ausreichender Rücklagen hat dies der BKK-Verwaltungsrat auf seiner Sitzung am 5. Dezember in Gütersloh beschlossen. Bei Ausgaben in Höhe von 202,4 Mio. Euro erwartet die BKK für das Jahr 2025 einen Überschuss der Einnahmen in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Dies schafft ausreichend Spielraum, um die Kostensteigerungen des neuen Jahres auszugleichen.
„Das sind sehr gute Nachrichten für die Versicherten der Bertelsmann BKK, aber auch für die Arbeitgeber, die die Beiträge ja zur Hälfte tragen,“ betont Thomas Johannwille, Vorstand der Bertelsmann BKK. „Da die Kosten für medizinische Behandlungen und Arzneimittel ganz erheblich angestiegen sind, wird vielen anderen Krankenkassen nichts anderes übrigbleiben, als die Beiträge zu erhöhen“, erklärt Thomas Johannwille. Hinzu komme, dass viele Kassen, im Gegensatz zur BKK, nicht über die gesetzlich vorgeschriebene Mindestrücklage von 20 Prozent ihrer monatlichen Ausgaben verfügen bzw. überhaupt kein Vermögen mehr haben. Hier seien kräftige Beitragsanhebungen unausweichlich. Unsere BKK bietet daher ausdrücklich allen Interessenten im Hause Bertelsmann ihre Beratung an, um unnötig hohe Abzüge bei der Gehaltsabrechnung zu vermeiden.
Entsprechend zufrieden zeigten sich die Vorsitzenden des BKK-Verwaltungsrats mit den Geschäftszahlen der BKK. „Die BKK hat nicht nur gut gewirtschaftet. Sie ist hinsichtlich ihrer Strukturen und Prozesse auch modern aufgestellt. Wir sehen die BKK daher in einem sehr herausfordernden Umfeld erfreulich beständig. Für unsere Mitarbeitenden bei Bertelsmann garantiert das nicht nur stabile Beiträge und die Vermeidung von Mehrkosten, sondern auch Verlässlichkeit, was die hochwertige gesundheitliche Versorgung betrifft“, freut sich Martin Kewitsch, Vorsitzender des Verwaltungsrats.
Dies unterstreicht auch Helmut Gettkant, Vertreter der Versicherten im Verwaltungsrat: „Wir haben nicht nur die Zahlen im Blick, die sind sehr gut, wir schauen immer auch, wie das BKK-Team hinsichtlich Beratung und Service im Krankheitsfall im Konzern wahrgenommen wird. Und da können wir sagen, dass die Kolleginnen und Kollegen es sehr zu schätzen wissen, eine eigene Krankenkasse zu haben, bei der sie vertrauensvoll Rat und Unterstützung bekommen, wenn es in Sachen Gesundheit erforderlich ist. Das ist nicht selbstverständlich und ein wichtiger Baustein bei Bertelsmann.“
Ungeachtet ihrer stabilen Finanzsituation setzt sich die Bertelsmann BKK zusammen mit anderen Akteuren für nachhaltige Reformen im Gesundheitswesen ein. „Demografie, medizinischer Fortschritt und die kostentreibende Gesetzgebung kosten Geld. Um weitere Kostensteigerungen für die Beitragszahler zu verhindern, fordern wir eine auskömmliche Finanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeld-Empfänger. Das Sparpaket von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), das Ausgabenbremsen von zwei Milliarden Euro im Kliniksektor und bei den Krankenkassen vorsieht, jedoch vom Bundesrat gestoppt wurde, reicht für eine stabile Finanzierung der Krankenkassen nicht ansatzweise aus,“ so Johannwille. „Zudem drängt die Zeit. Bis 2036 haben alle Babyboomer das Renteneintrittsalter erreicht und dazu zählen auch viele Ärzte und Pfleger, die dann im System fehlen. Nötig sei ein Primärarztsystem, der Einsatz von KI und neuer Technologie, die Schaffung neuer Berufsfelder, die Ärzte entlasten, und eine Reform der Notfallversorgung.“
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