Widerspruch

Elektronische Patientenakte - ePA

Ausschließlich für Versicherte der Bertelsmann BKK.

Das sollten Sie vor einem Widerspruch wissen


1. Sichere Übertragung - in vertrauenswürdiger Umgebung

Bei der Übertragung eines Dokuments vom Computer einer Gesundheitseinrichtung in die ePA ist dieses vollumfänglich geschützt:

  • Denn während des Transfers wird das Dokument nicht nur verschlüsselt, sondern es wird auch durch einen speziellen Transportkanal, der sogenannten „Vertrauenswürdigen Anwendungsumgebung (VAU), übermittelt.
  • Von außen kann niemand auf diesen Kanal – genauso wie auf das gesamte ePA-Aktensystem – zugreifen.

2. Sichere Verarbeitung - verschlüsselt und geschützt

Wenn Daten im ePA-Aktensystem angekommen sind, werden sie mit einem sogenannten Datenablageschlüssel verarbeitet. 

  • Dieser ist für jeden Patienten individuell.
  • Das Dokument ist dann verschlüsselt und kann nur mit dem entsprechenden Schlüssel gelesen werden. Dieser ist so komplex, dass er quasi nicht zu knacken ist.
  • Nur die Patienten sowie das zugriffsberechtigte Gesundheitspersonal dürfen mit diesem Schlüssel arbeiten und Daten einsehen.
  • Die Betreiber der ePA, also die Krankenkassen und ihre IT-Dienstleister, haben keinen Zugriff auf diesen Schlüssel und sind grundsätzlich rechtlich und technisch vom Zugriff ausgeschlossen.

3. Was spricht gegen einen Widerspruch?

Gegen einen Widerspruch (also für die Nutzung der elektronischen Patientenakte, ePA) sprechen vor allem gravierende medizinische Vorteile:

  • Der Gewinn an Behandlungssicherheit und ein deutlich geringerer bürokratischer Aufwand für Sie als Patient. 
  • Wer widerspricht, verzichtet bewusst auf die digitale Vernetzung im Gesundheitssystem.

Die wichtigsten Argumente gegen einen Widerspruch

  • Bei einem medizinischen Notfall haben Rettungskräfte und Notärzte sofort Zugriff auf Ihre ePA. 
  • Wichtige Informationen wie Vorerkrankungen, Allergien oder Blutgruppe sind direkt einsehbar und müssen nicht erst erfragt werden.

In der ePA wird eine vollständige, digitale Medikationsliste geführt. 

  • Ärzte und Apotheker sehen sofort, ob sich neu verschriebene Medikamente mit Ihren aktuellen Präparaten vertragen. 
  • Das senkt das Risiko für gefährliche Wechselwirkungen massiv.

Da Befunde, Laborwerte und Röntgenbilder zentral gespeichert werden, müssen nachfolgende Ärzte dieselben Untersuchungen nicht noch einmal durchführen. 

  • Das spart Zeit, schont den Körper (z. B. vor erneuter Strahlung) und entlastet das Gesundheitssystem.

Wenn Sie von Ihrem Hausarzt zu einem Facharzt oder in eine Klinik überwiesen werden, liegen alle relevanten Berichte bereits digital vor. 

  • Dokumente müssen nicht mehr ausgedruckt, gefaxt oder von Ihnen in Papierform transportiert werden.

  • Über die ePA-App Ihrer Bertelsmann BKK behalten Sie jederzeit selbst den Überblick über Ihre Diagnosen, Befunde und Arztberichte.

Ein pauschaler Widerspruch ist oft gar nicht nötig, um Daten zu schützen. 

  • Sie können die ePA aktiv nutzen und trotzdem festlegen, welche Ärzte bestimmte Dokumente nicht sehen dürfen oder der Nutzung Ihrer Daten für die Forschung widersprechen.

Sie haben Fragen zur elektronischen Patientenakte?

Wir sind für Sie da

Fon 05241 80-74038
Montag – Freitag, 08:00 – 17:00 Uhr

oder per E-Mail:
epa@bertelsmann-bkk.de

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Ihr BKK-Team
Seite zuletzt aktualisiert am: 09.09.2026

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