Die Gesundheitskarte mit PIN

Eine Persönliche Identifikationsnummer (PIN) benötigen Sie zukünftig, wenn Sie die neuen Funktionen Ihrer Gesundheitskarte nutzen möchten.

Zu den neuen Funktionen zählen das Speichern von Notfalldaten wie Unverträglichkeiten und Allergien sowie einem elektronischen Medikationsplan durch Ihre Arztpraxis auf Ihrer eGK.

Eine darüber hinaus gehende Speicherung von medizinischen Daten auf oder mit der eGK ist nicht vorgesehen.

Sie allein entscheiden jedoch, ob und welche dieser neuen Funktionen Sie nutzen möchten.

Sie können Ihre Gesundheitskarte somit auch weiterhin wie gewohnt ausschließlich als Nachweis zur Inanspruchnahme von Leistungen nutzen.

Optional: Notfalldaten auf der Karte speichern

Sie können von Ihrem Arzt relevante Daten, wie z. B. Allergien oder bedeutsame Vorerkrankungen, Arzneimittelunverträglichkeiten oder das Vorliegen einer chronischen Erkrankung, etc. mittels Eingabe Ihrer PIN auf dem Chip Ihrer Gesundheitskarte speichern lassen.

Im Notfall können diese Daten von Ärzten bzw. Notfallsanitätern dann auch ohne PIN-Eingabe auslesen und sind für die anstehende Behandlung direkt informiert.

Darüber hinaus können Sie diese Daten auch Ihrem Behandler im Rahmen der Regelversorgung zur Verfügung stellen.

Mehr Informationen zu den Notfalldaten

Elektronischer Medikationsplan: Gefährliche Wechselwirkungen vermeiden

Zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit haben Menschen, die drei oder mehr Arzneimittel gleichzeitig anwenden bereits seit Oktober 2016 einen Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform.

Dieser kann zukünftig, mit Ihrer Zustimmung mittels PIN-Eingabe von Ihrem Arzt auf dem Chip Ihrer eGK gespeichert werden. Gefährliche Wechselwirkungen sollen so vermieden werden.

Mehr Informationen zum Medikationsplan

Ab wann können die neuen Funktionen genutzt werden?

Bevor die Funktionen flächendeckend zur Verfügung stehen sind entsprechende Tests und Zulassungen notwendig.

So startet in der Testregion Westfalen-Lippe im März der erste Test. 74 Arztpraxen, 15 Apotheken und ein Krankenhaus nehmen teil.

Bei Interesse fragen Sie Ihre Praxis, ob sie an diesem Test teilnimmt.

Wann werden die Zugangsdaten (PIN/PUK) ausgestellt?

Während der Testphase in der Region Westfalen-Lippe stellen wir Ihnen Ihre Zugangsdaten auf Ihre Anfrage hin aus.

Bestellen Sie Ihre Zugangsdaten telefonisch unter der Rufnummer 05241 80-74000.

Sobald die neuen Funktionen flächendeckend zur Verfügung stehen senden wir Ihnen Zugangsdaten unaufgefordert zu.

Was passiert wenn Zugangsdaten verloren gehen, die PIN dreimal falsch eingegeben wird oder der PIN nicht mehr bekannt ist?

Bei einem Verlust der PIN oder dreimalige Falscheingabe, können die freiwilligen Funktionen nicht mehr genutzt werden.

Da eine Entsperrung mittels der PUK aktuell noch nicht möglich ist, benötigen Sie für die weitere Nutzung der freiwilligen Funktionen eine neue PIN die zusammen mit einer neuen eGK ausgestellt wird.

Bereits gespeicherte Daten müssen auf der neuen Karte von Ihrer Arztpraxis erneut hinterlegt werden. Die Bertelsmann BKK hat keinen Zugriff auf diese Daten.

Was passiert mit den Zugangsdaten wenn eine neue eGK ausgestellt wird?

Die Zugangsdaten PIN/PUK gehören immer zu einer bestimmten Gesundheitskarte.

Wird eine neue Gesundheitskarte ausgestellt werden auch die zugehörigen Zugangsdaten PIN/PUK neu ausgestellt. PIN und PUK sind nicht übertragbar. Aus diesem Grund teilen wir Ihnen mit der Zusendung der Zugangsdaten mit, zu welcher Gesundheitskarte (Kennnummer der Karte) diese gehören.

WICHTIG! Es ist immer die zuletzt ausgestellte Gesundheitskarte gültig. Alte Karten werden mit einer Neuausstellung direkt gesperrt und können nicht mehr verwendet werden.

Links zum Thema Gesundheitskarte

 

Begriffe und Regelungen rund um die elektronische Gesundheitskarte:

Bundesministerium für Gesundheit

Gematik 


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