Empfängnisverhütung

Die ärztliche Beratung zu Empfängnisverhütung und Familienplanung wird über die Gesundheitskarte abgerechnet. Das gilt auch für alle damit verbundenen Untersuchungen.

Pille, Spirale und Co.

Die Kosten verschreibungspflichtiger empfängnisverhütender Mittel, wie der Pille oder Spirale, trägt die Bertelsmann BKK bis zum 20. Geburtstag. Ab 18 Jahren ist eine Zuzahlung vorgesehen.

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Sterilisation

Liegen medizinisch notwendige Gründe vor, übernehmen wir die Kosten einer Sterilisation für die Frau. Dies ist dann der Fall, wenn Schwangerschaft und Geburt eine erhebliche Gesundheitsgefährdung für die Frau bedeuten, oder wenn eine schwerwiegende Beeinträchtigung des Kindes zu erwarten ist.

Der behandelnde Arzt wird die Sterilisation in diesem Falle über die Gesundheitskarte abrechnen. Sofern eine Sterilisation jedoch der persönlichen Lebensplanung dient und nicht medizinisch notwendig ist, dürfen wir keine Kosten tragen.

Schwangerschaftsabbruch

Nicht rechtswidriger Schwangerschaftsabbruch

Im Falle eines nicht rechtswidrigen Schwangerschaftsabbruchs (z. B. aufgrund medizinischer oder kriminologischer Indikation) trägt die BKK sämtliche Kosten des Eingriffs einschließlich der Krankenhauspflege. Hierzu muss der Abbruch in einer Einrichtung vorgenommen werden, in der auch eine notwendige Nachbehandlung gewährleistet ist. Als Einrichtung im Sinne des § 13 Schwangerschaftskonfliktgesetz kommt auch ein niedergelassener Vertragsarzt in Betracht, welcher die nach der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen beim ambulanten Operieren gestellten Anforderungen erfüllt.

Rechtswidriger, aber straffreier Schwangerschaftsabbruch

Bei einem rechtswidrigen, aber straffreien Schwangerschaftsabbruch (Beratungsregelung) übernimmt die BKK die Kosten für die ärztliche Beratung über den Abbruch, die Behandlung während der Schwangerschaft und für eine Behandlung, die aufgrund von Komplikationen während oder nach dem Abbruch notwendig wird, jedoch nicht die Kosten des Abbruchs selbst (Anästhesie, Medikamente, Krankenhauspflegesatz für den Tag des Abbruchs usw.). Diese Behandlung darf die BKK nur übernehmen, wenn Sie durch die Kosten des Eingriffs unzumutbar belastet würden.

Zu diesem Thema empfehlen wir Ihnen das Informationsangebot von

Pro Familia

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