Brustkrebs-Früherkennung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Zunehmend sind auch Jüngere betroffen. Aber dank verbesserter Untersuchungstechniken und Therapien steigen die Heilungschancen und die Lebenserwartung erkrankter Frauen enorm an.

Ursachen

Die genauen Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind, wie bei vielen Krebsarten, nicht bekannt. Es gibt jedoch Risikofaktoren, die eine Entstehung von Brustkrebs begünstigen können:

  • Hormonstörungen
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Übergewicht
  • ungesunde Ernährung
  • familiäre Vorbelastung (z. B. Brustkrebs bei Großmutter, Mutter oder Schwester)

Diese Erkrankung kann also sporadisch auftreten oder sie beruht in einigen Fällen auf einer genetischen Ursache. In Zahlen bedeutet dies, dass etwa 5 - 10 Prozent aller Brustkrebserkrankungen erblich bedingt sind.

Tipp: Mehr Informationen erhalten Sie in dem Portal Gesundheitsinformation.de:

Regelmäßig selbst untersuchen!

Da die gesetzlichen Leistungen zur Brustkrebs-Früherkennung erst ab einem Alter von 30 Jahren einsetzen, sollten Sie gerade in jüngeren Jahren Ihre Brust regelmäßig selbst untersuchen.

Denn durch einen aufmerksamen Umgang mit dem eigenen Körper können Sie Veränderungen frühzeitig entdecken und Heilungschancen erhöhen.

Machen Sie es sich daher zur Gewohnheit Ihre Brust regelmäßig abzutasten.

Anleitung und Hinweise, auf welche Auffälligkeiten Sie insbesondere achten sollten

Früherkennung

Tastuntersuchung - ab 30 Jahren

Sowohl der Behandlungserfolg als auch die Heilungschancen sind mit einer frühzeitigen Entdeckung verknüpft. Ab einem Alter von 30 Jahren haben Frauen daher einen Anspruch auf eine jährliche Tastuntersuchung der Brust durch einen Gynäkologen.


Mehrleistung: Ultraschalluntersuchung - bis 49 Jahre

Wir bezuschussen die Kosten der Ultraschalluntersuchung zur Brustkrebsfrüherkennung mit 20 € im Jahr - nutzen Sie dazu Ihr Gesundheitsbudget.  


Mammographie - ab 50 Jahren

Für Frauen von 50 bis 69 Jahren besteht alle zwei Jahre die Möglichkeit ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening (Röntgenuntersuchung der Brust) in Anspruch zu nehmen.

Für mehr Informationen zur Mammographie empfehlen wir Ihnen die Internetseite www.mammo-programm.de. Sie richtet sich insbesondere an Frauen, die ausgewogene Informationen für ihre Entscheidungsfindung zur Teilnahme an der Früherkennungsuntersuchung von Brustkrebs suchen.

Genetische Beratung und Stammbaumanalyse

Brustkrebs kann entstehen, wenn krankhafte Genveränderungen den natürlichen Reparaturmechanismus von Genen verhindern. Solche Genveränderungen treten häufig bei Frauen mit entsprechend vorbelasteten Familien auf.

Ist das Risiko an Brustkrebs zu erkranken durch eine erbliche Veranlagung erhöht, bietet die Bertelsmann BKK als innovative Mehrleistung das Angebot einer genetischen Beratung und Stammbaumanalyse. Erster Ansprechpartner hierfür ist immer Ihr Haus- oder Facharzt, der bei Verdachtsfällen an eines der universitären Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs verweist. Mit vielen dieser Zentren haben wir Sonderverträge, wodurch wir Kosten für Beratung, Gendiagnostik und anschließende Präventionsmaßnahmen übernehmen können.

Entsprechende Untersuchungen bieten wir in den Unikliniken Köln, Leipzig, München und Würzburg.

Unser Service-Center berät Sie gern

Brustkrebs bei Männern

Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Im Vergleich zu den Frauen sind die Erkrankungszahlen zwar sehr gering, aber nach Schätzungen des Robert Koch-Institutes erkranken jährlich etwa 600 Männer neu daran. Besonders gefährdet sind Männer aus familiär belasteten Familien. Auch hier bietet Ihnen die Bertelsmann BKK als Mehrleistung eine genetische Beratung und Stammbaumanalyse.

Behandlungsprogramme (DMP)

Für brustkrebserkrankte Frauen bietet die Bertelsmann BKK im Rahmen von "BKK MedPlus" die Teilnahme an einem Disease-Management-Programm (DMP) an.

Ziel der DMP-Behandlungsprogramme ist es eine optimal aufeinander abgestimmte Therapie, Behandlung und Überleitung zwischen den unterschiedlichen Leistungserbringern zu gewährleisten.

Erfahren Sie mehr über das „BKK MedPlus” Programm

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