Impfungen

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die der Medizin zur Verfügung stehen. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen.

Wie aber funktionieren Impfungen eigentlich?

Sie ahmen eine natürliche Infektion auf schonende Weise nach und regen so die Bildung von Abwehrkräften an. Leichte Impfreaktionen sind natürlich, ernste Folgen hingegen äußerst selten.

Der Impfkalender

Eine Übersicht aller in Deutschland empfohlenen Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gibt der Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts.

HPV-Impfung - jetzt auch für Jungen

Infektionen mit den Humanen Papillomviren (HPV) gelten als Hauptauslöser für Gebärmutterhalskrebs. Sie zählen zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen (STI) und sind in Deutschland weit verbreitet. Einen frühzeitigen Schutz stellt die HPV-Impfung dar.

Trotz guter Verträglichkeit ist bisher nur ein geringer Teil aller Mädchen in Deutschland geimpft. Ende 2014 hatten von den 15-jährigen Mädchen erst 30,5 Prozent eine vollständige Impfung erhalten. Dabei schützt die Impfung gegen die häufigsten hochriskanten Papillomviren. Für Mädchen - und jetzt auch für Jungen - wird ein Impfalter zwischen neun und 14 Jahren empfohlen. In diesem Alter übernehmen die Krankenkassen die Impfkosten über die Gesundheitskarte. Seit Anfang Dezember gilt dies auch für Jungen.

PLUS
Als Mehrleistung erstatten wir die Kosten – die über die Gesundheitskarte entstanden wären – für Frauen bis 26 Jahre.

Quellen: BZgA

LIEBESLEBEN - Anzeige der HPV-Teilkampagne der BZgA

Grippeimpfung

Mit einer Grippe ist nicht zu spaßen. In schweren Fällen kann sie tödlich sein. Wer bereits eine chronische Erkrankung hat, ist besonders gefährdet und sollte sich im Herbst impfen lassen. Gleiches gilt für Schwangere, Kinder und alle ab 60 Jahren. 

Grippeimpfung für Schwangere: Auch während der Schwangerschaft kann eine Grippeerkrankung (Influenza) die Gesundheit der Mutter sowie des Kindes ernsthaft gefährden, deshalb sind Impfungen gerade in diesen Lebensphasen von großer Bedeutung.Eine schwer verlaufende Lungenentzündung kann beispielsweise das Risiko von Wachstumsverzögerungen sowie von Fehl- oder Frühgeburten erhöhen. Mit einer Impfung können Mütter nicht nur sich selbst schützen, sondern auch ihr Kind.

Grippeimpfung für Kinder: Auch Kinder und Jugendliche gegen Grippe zu impfen, befürwortet die Stiftung Warentest. Sie erhielten so einen bis zu 80-prozentigen Schutz vor einer Grippe. Insbesondere Kleinkinder würden profitieren, denn bei ihnen kann die Infektion einen schweren Verlauf nehmen. Eltern sollten mit dem Kinderarzt besprechen, ob für ihr Kind die Impfung ratsam ist und ob diese auf dem klassischen Wege oder per Nasenspray erfolgen kann.

Das Robert-Koch-Institut hat zuletzt jedoch keine überlegene Wirksamkeit des Sprays mehr beobachtet. Die Behörde hat daher die frühere Empfehlung, Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahre per Nasenspray statt per Spritze impfen zu lassen, zurückgezogen. Für Erwachsene ist das Nasenspray nicht zugelassen. Sie müssen sich weiterhin piksen lassen. Quelle: Stiftung Warentest

Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Impfungen 60 +

Gegen Grippe impfen

Ab 60 Jahren besteht laut Robert Koch-Institut, bzw. der dortigen Ständigen Impfkommission (STIKO), eine höhere Anfälligkeit für schwerwiegende Grippeerkrankungen. Der Grund liegt darin, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter an Leistungskraft verliert. Der Körper muss daher länger gegen eine Infektion ankämpfen. Ihr Hausarzt nimmt die Impfung vor und rechnet direkt mit der BKK ab. Ein Eigenanteil fällt nicht an.

Vorsicht Pneumokokken

Ab einem Alter von 60 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) zudem eine Impfung gegen Pneumokokken. Je nach Gesundheitszustand sollte diese nach frühestens sechs Jahren aufgefrischt werden. Auch diese Impfung nimmt der Hausarzt vor, ohne dass dem Versicherten Kosten entstehen.

Mehr zur Pneumokokkenimpfung

Abrechnung über die eGK

In der Regel übernehmen wir die Kosten der im Impfkalender aufgeführten Impfungen. Hierzu reicht die Vorlage der Gesundheitskarte in der Arztpraxis aus.

Unsere Mehrleistung:

Falls die Abrechnung der Arzt- und Impfstoffkosten nicht über die Gesundheitskarte erfolgt, reichen Sie uns bitte die Belege (Arztrechnung und Rezept) zur Erstattung ein.

Wir erstatten die Kosten, die bei Abrechnung über die Gesundheitskarte entstanden wären bis zu einer Höhe von 50 € im Jahr.

Zuschuss für private Impfungen, z.B. für Reisen ins Ausland

Falls die Abrechnung der Arzt- und Impfstoffkosten nicht über die Gesundheitskarte erfolgt, reichen Sie uns bitte die Belege (Arztrechnung und Rezept) zur Erstattung ein. Wir erstatten die Kosten, die bei Abrechnung über die Gesundheitskarte entstanden wären bis zu einer Höhe von 50 € im Jahr.

Dies gilt zum Beispiel, wenn Ihr Arzt die Grippeimpfung privat abrechnet, da sie nicht zu den Risikogruppen gehören, für die die Grippeimpfung empfohlen wird.

Ebenfalls bis zur Höhe von 50 € erstattungsfähig sind folgende Impfungen anlässlich privater Auslandsreisen:

  • Cholera,
  • FSME,
  • Gelbfieber,
  • Hepatitis A/B,
  • Japanische Enzephalitis,
  • Meningokokken,
  • Tollwut und Typhus,
  • Malaria-Prophylaxe

NEU: Erfolgt die Impfung im Jahr 2019 tragen wir die Kosten in voller Höhe.

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