Hautkrebs-Früherkennung

Unter dem Begriff Hautkrebs werden verschiedene bösartige Tumorerkrankungen der Haut zusammengefasst. Man unterscheidet zwischen schwarzem und weißem Hautkrebs. Vorstufen sind in der Regel sicht- und tastbar. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung der Haut trägt daher maßgeblich zur frühzeitigen Entdeckung sowie zum Behandlungserfolg bei.

Genauso wichtig: die ärztliche Früherkennung. Als Mehrleistung haben wir für nahezu alle Bundesländer die Altersgrenze senken können. 

Ursachen

Neben der genetischen Veranlagung gelten eine starke UV-Belastung sowie häufige Sonnenbrände, vor allem im Kindesalter, als Risikofaktoren.

Ebenso haben Menschen, die sich aus beruflichen Gründen vermehrt im Freien aufhalten, ein erhöhtes Erkrankungsrisiko. Da sich jeder dritte Hautkrebs aus bereits vorhandenen Muttermalen bildet, gelten Menschen mit einer großen Zahl an Muttermalen ebenfalls als gefährdet.

Minimieren Sie Ihr Risiko!

Beugen Sie vor

Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit. Dann ist die UV-Strahlung am stärksten.

Neben den üblichen Sonnenschutzcremes, deren Lichtschutzfaktor (LSF) allerdings nicht über 50 liegt, empfehlen Dermatologen das Tragen von körperbedeckender Kleidung, wozu auch eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe gehört. Am effektivsten sind UV-Schutztextilien erkennbar an der Kennzeichnung „UV STANDARD 801“ mit einem hohen UV-Schutz. Sie bieten einen UV-Schutzfaktor (UPF) von bis zu 80. Der reicht auch hellhäutigen Menschen aus, um einen ganzen Tag in der Sonne verbringen zu können.

Wichtig: Besondere Verantwortung tragen Eltern. Sonnenbrände im Kindesalter erhöhen das Risiko für die spätere Bildung von Hautkrebs.

Hautärztliche Früherkennung – gesenkte Altersgrenzen in vielen Bundesländern

Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre einen Anspruch auf eine hautärztliche Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, das so genannte „Hautkrebs-Screening“. Meist wird dieses Screening gemeinsam mit dem Gesundheits-Check up 35 durchgeführt.

Als Versicherter der Bertelsmann BKK müssen Sie nicht bis 35 Jahre warten, um eine hautärztliche Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs kostenfrei zu erhalten. 

Eine unserer vielen Mehrleistungen ist daher die regional gesenkte Altersgrenze für die ärztliche Untersuchung zur Hautkrebsfrüherkennung:

  • Baden-Württemberg (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Bayern (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Berlin (alle 2 Jahre unter 35)
  • Brandenburg (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Hamburg (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Hessen (alle zwei Jahre, auch unter 35)
  • Mecklenburg-Vorpommern (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Niedersachsen (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Nordrhein-Westfalen (ab 19 alle 2 Jahre)
  • Rheinland-Pfalz (alle 2 Jahre, auch unter 35)
  • Schleswig-Holstein (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Thüringen (jährlich unter 35, danach alle 2 Jahre)
  • Sachsen-Anhalt (alle 2 Jahre, auch unter 35)

Die Abrechnung erfolgt hier direkt über die Gesundheitskarte. Fragen Sie einfach Ihren Arzt, ob er an diesem Zusatzvertrag teilnimmt.

Weitere Bundesländer

Für Versicherte mit einem Wohnsitz in Bremen, Sachsen oder Saarland können wir leider keine erweiterte Versorgung anbieten. Hier beginnt der Anspruch mit 35 Jahren. Unser Gesundheitsbudget sieht jedoch wie folgt einen Zuschuss zu den Untersuchungskosten vor.

Sie haben ein erhöhtes Hautkrebsrisiko (z. B. heller Hauttyp oder familiäre Vorbelastung), leben in einem anderen Bundesland und möchten ebenfalls nicht bis 35 warten? Wir bezuschussen die Kosten der Untersuchung mit 20 € im Jahr - nutzen Sie dazu Ihr Gesundheitsbudget.  

Weiterführende Informationen

Haben Sie noch Fragen?

05241 80-74000*
*Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

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Seite zuletzt aktualisiert am: 28.12.2021
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