Darmkrebs-Früherkennung

Darmkrebs zählt sowohl bei Männern als auch Frauen zu den häufigsten Krebserkrankungen. Daher engagiert sich die Bertelsmann BKK als Partner des "Aktionsbündnisses gegen Darmkrebs" regelmäßig für die Darmkrebs-Früherkennung. Das 2012 gegründete Bündnis wird durch die Felix Burda Stiftung unterstützt. 

Ursachen

Obwohl Darmkrebs zu den am besten erforschten Krebsarten gehört, ist seine Entstehung noch nicht hinreichend geklärt. Etwa 90 % der Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus Darmpolypen. Durch eine Entartung der zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut kann im Laufe der Zeit - in ca. 5 bis 10 Jahren - bösartiger Darmkrebs entstehen.

Auch eine genetische, familiäre Vorbelastung und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko für Darmkrebs. Verhindern lässt sich Darmkrebs indem Darmpolypen rechtzeitig entdeckt und im Rahmen einer Darmspiegelung (Koloskopie) entfernt werden, bevor sie zu Darmkrebs werden können.

Generell gilt:

Teilen Sie jede Art von Darmbeschwerden oder Auffälligkeiten sowie das Auftreten von Blut im Stuhl direkt Ihrem Hausarzt oder Internisten mit.

Früherkennung - der kostenlose immunologische Test ab 30 Jahren

Ab 30 Jahren bieten wir Ihnen als Mehrleistung einen kostenfreien immunologischen Stuhltest.

Jedes Jahr erhalten durchschnittlich fünf Prozent der Teilnehmer ein positives Testergebnis. Durch diese Früherkennungsmaßnahme bekamen die Teilnehmer einen wichtigen Hinweis auf potentiell bestehende Darmpolypen oder Krebsgeschwüre.

Sie können den Test einfach und diskret zu Hause durchführen. Bei einer jährlichen Wiederholung erhöht dies die Chance, den in der Regel langsam wachsenden Tumor so frühzeitig zu erkennen, dass eine vollständige Heilung möglich ist.

Ab dem 50. Lebensjahr steigt das Risiko für Darmkrebs an. Daher wird spätestens ab diesem Alter die Darmkrebsfrüherkennung empfohlen.

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Die Koloskopie - für alle ab 55 Jahren

Neben dem immunologischen Test haben Sie als BKK-Versicherter zudem ab 55 Jahren die Möglichkeit eine Darmspiegelung (Koloskopie) in Anspruch zu nehmen. Diese ist nach heutigem Stand die sicherste Art, um Darmkrebs zu vermeiden und hat den Vorteil, dass Darmpolypen, die sich potentiell zu bösartigen Tumoren entwickeln können, gleich bei der Untersuchung entfernt werden. Ist das Ergebnis unauffällig und sind Sie beschwerdefrei, sollte die Untersuchung nach 10 Jahren wiederholt werden.

Arztsuche - Darmspiegelung

Was kann ich tun?

Einen maßgeblichen Einfluss, nicht nur auf die Entstehung von Darmkrebs, sondern auch auf andere Erkrankungen, hat der individuelle Lebensstil. Sie selbst können neben der Inanspruchnahme der Früherkennungsmaßnahmen folgende Alltagstipps beachten, um Ihr Darmkrebsrisiko zu senken:

• Experten der Weltgesundheitsorganisation gehen davon aus, dass Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko für verschiedene Krebsarten um 25 bis über 30 % erhöhen – darunter auch Darmkrebs. Für regelmäßige Bewegung im Alltag können Sie schon sorgen, wenn Sie kurze Distanzen zu Fuß gehen, Treppen anstatt des Fahrstuhls nutzen oder den Weg zur Arbeit mit dem Rad bewältigen. Zwei- bis dreimal pro Woche sollten Sie sich mindestens 30 Minuten sportlich betätigen, um Ihre Gesundheit nachhaltig zu fördern. Hierfür eignet sich eine Kombination aus Ausdauer- und Muskeltraining.

• Neben anderen Faktoren kann die Ernährung einen Einfluss auf die Entstehung von Darmkrebs haben. Sie können Ihr Darmkrebsrisiko senken, indem Sie eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, reichlich Nüssen und Samen sowie wenig Fleisch und dafür öfters mal Fisch beachten.

• Vermeiden Sie große Mengen Alkohol, denn schon bei kleinen Mengen von 10 bis 40 Gramm Alkohol pro Tag steigt das Risiko für eine Darmkrebserkrankung. Zur Orientierung: 0,4 Liter Bier oder 0,25 Liter Wein entsprechen bereits 20 Gramm Alkohol.

• Der Verzicht auf Zigaretten vermindert nicht nur das Risiko für Lungenkrebs oder Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch für die Entstehung von bösartigem Darmkrebs. Nichtraucher sein lohnt sich!

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