Der BKK-Verwaltungsrat
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Solide Finanzen – ab 2015 wieder mit Beitragssatzvorteil

Bertelsmann BKK mit Überschuss im Geschäftsjahr 2013

 
Gütersloh, 7.7.2014. Die Bertelsmann BKK hat auch das Jahr 2013 mit einem Überschuss der Einnahmen abgeschlossen. Dieser liegt mit rund 1,6 Mio. Euro über den Erwartungen, wenngleich die Höhe der Vorjahre angesichts gestiegener Leistungsausgaben nicht mehr erreicht wird. Da sich auch für das laufende Jahr schwarze Zahlen abzeichnen, wird die Bertelsmann BKK aber nun für 2015 – wenn die Beitragssatzautonomie zurückkehrt – wieder einen attraktiven Beitragssatz bieten können. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben im Jahr 2013 auf 98,2 Mio. Euro (Vorjahr 93,3 Mio.), beziehungsweise 2.136 Euro pro Kopf (Vorjahr 2.040).

Entsprechend positiv fiel die Bewertung des Geschäftsjahres durch Michael Aust, den Verwaltungsratsvorsitzenden der Bertelsmann BKK, auf der Sitzung des Verwaltungsrates am 2. Juli in Gütersloh aus: „Unsere BKK steht gut da und ist für 2015 bestens gerüstet“. Formal bestätigt wurde dies zudem durch einen außergewöhnlich positiven Prüfbericht der beauftragten Wirtschaftsprüfer. Folglich erfolgte die Entlastung des Vorstands und die Abnahme der Jahresrechnung durch die anwesenden Mitglieder des Verwaltungsrates.

In diesem Zuge wurde seitens der Versichertenvertreter im Verwaltungsrat die besondere Bedeutung der BKK für die Mitarbeiter betont. „Die BKK ist ein sehr wichtiger Partner und Ratgeber in Gesundheitsfragen für unsere Mitarbeiter. Das kann im Einzelfall gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so Andrea Henkenherm, Betriebsrätin im Hause Arvato Systems. Diese Stärke könne die BKK noch stärker herausstellen, so der einhellige Tenor im Verwaltungsrat. „Unsere BKK hat den Auftrag im Sinne der Versicherten zu handeln und zu helfen, wo es möglich ist. Andere Kassen, die nicht so gut situiert sind, werden hier anders handeln müssen und sicherlich restriktiver agieren“, bestätigte dies Helmut Gettkant, Konzernbetriebsratsvorsitzender und  stellvertretender Vorsitzender im BKK-Verwaltungsrat. 

Ein Großteil des Überschusses dient nun zur Stärkung der Rücklagen. So ist die BKK für schlechtere Zeiten bestens vorbereitet und kann ihren Versicherten nicht nur Stabilität sondern auch weiterhin ein hohes Leistungsniveau garantieren. Dazu Thomas Johannwille, BKK-Vorstandsmitglied: „Zudem geben wir unseren Versicherten bereits einen Teil des Überschusses in Form zusätzlicher Leistungen zurück. So beträgt der Gegenwert allein unserer Top-Leistungen bereits 1.100 Euro. Hierzu zählt das Gesundheitsbudget, das Bonusprogramm, die Reiseimpfungen, die Kurserstattungen und die Osteopathie.“

Zurückzuführen ist die anhaltend gute Finanzsituation auf die konjunkturbedingt weiterhin hohen Beitragseinnahmen im Gesundheitsfonds und die Ausrichtung der Bertelsmann BKK als schlanke, aber leistungsstarke Betriebskrankenkasse mit einem Schwerpunkt in der Gesundheitsförderung. „Einmal mehr bestätigt sich, dass wir als unternehmensbezogene Betriebskrankenkasse mit einer auf den langfristigen Erfolg ausgerichteten Strategie richtig liegen“, so Wolfgang Diembeck, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann BKK. „Daher können wir auch den Wegfall der Praxisgebühr, die die Politik ja angesichts der Überschüsse in der Krankenversicherung zum Jahresbeginn 2013 abgeschafft hat, gut verkraften. Immerhin ist durch den Wegfall die Versichertengemeinschaft im Jahr 2013 bereits mit rund 1,5 Mio. Euro oder 50 Euro pro Mitglied entlastet worden.

Einnahmen in Höhe von 99,78 Mio. Euro standen Ausgaben in Höhe 98,21 Mio. Euro gegenüber. 93,7 Prozent der Ausgaben sind direkt in die Versorgung der Versicherten geflossen, nur 6,3 Prozent waren Verwaltungskosten. Mit anderen Worten: von einem eingenommenen Euro werden gut 94 Cent für die Versorgung der Versicherten aufgewendet. Nur 6 Cent fließen in die Verwaltung.

Mit rund 28 Prozent machen die Krankenhausbehandlungen traditionell den größten Kostenblock aus, gefolgt von der ärztlichen Behandlung mit 17 Prozent und Arzneimitteln mit 14 Prozent.

Gesundheitsvorsorge zahlt sich aus

Wir haben auch in 2013 mit unseren vielfältigen Gesundheitsangeboten wieder viele Tausend Versicherte erreicht. Zum einen über verschiedenste Angebote, die allen Kunden von Hamburg bis München offen stehen. Als aktuelles Beispiel sei hier vor allem das Bonusprogramm für Erwachsene genannt, das am Jahresende zur Auszahlung gelangt. Wir rechnen mit rund 6.000 Teilnehmern die zum Jahreswechsel ihren Bonuspass einreichen und sich über einen Bonus von durchschnittlich 140 Euro oder gar eine Rechnungserstattung in noch größerer Höhe freuen können. Denn anstelle der Auszahlung haben wir ja erstmals als Alternative die Erstattung privater Gesundheitsausgaben vorgesehen. In diesem Falle erhöht sich der Bonus um 50 Prozent. Aus dem maximalen Bonus in Höhe von 150 Euro, der steuerpflichtig zur Auszahlung gelangt, wird bei Vorlage entsprechender Rechnungen eine steuerfreie Erstattung von bis 225 Euro.

Hinzu kommen unsere Mehrleistungen im Bereich der Krebsfrüherkennung, die diversen Impfungen und die bundesweiten Zuschüsse zu zertifizierten Gesundheitskursen und Aktivwochen, sowie unsere betrieblichen Gesundheitsangebote im Rahmen der BeFit- Gesundheitsinitiative im Hause Bertelsmann. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben für die Vorsorge auf nicht unerhebliche 1,93 Mio. Euro, bzw. 42 Euro je Versicherten. „Aber hier investieren wir gern, da wir wissen, dass jeder Euro, den wir nach sorgfältiger Prüfung gezielt in die Gesundheitsvorsorge unserer Versichertengemeinschaft investieren, gut angelegt ist und sich nicht nur für uns rechnet, sondern auch jedem einzelnen nutzt“, so Thomas  Johannwille.

Schlanke Strukturen

Mit 134 Euro je Versicherten betragen die Verwaltungskosten wie im Vorjahr 6,3 Prozent der Ausgaben und liegen unter dem Schnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung, der aller Voraussicht nach bei rund 140 Euro liegen wird. Die Verwaltungskosten setzen sich zusammen aus Büromiete, Einrichtung, EDV, Gehältern und Kosten für die Krankenkassenverbände.

Seite zuletzt aktualisiert am: 13.12.2016

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