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Am 01. Juli wird die BKK Mohn & Co GmbH für die technischen Betriebe des Hauses Bertelsmann gegründet. Sofort treten 814 Mitarbeiter ein. Der Beitragssatz beträgt 8 Prozent. Die Männer der ersten Stunde sind Helmut Könemann als Vorsitzender der Vertreterversammlung (Versichertenvertreter) und Herbert Multhaupt Vorsitzender des BKK-Vorstandes (Arbeitgebervertreter). Als Geschäftsführer wird Friedrich-Wilhelm Schmöe bestellt. Vorausgegangen waren Kontakte des damaligen Betriebsratsvorsitzenden Emil Ramforth zu anderen Betriebskrankenkassen, um dort Anregungen für die Errichtung einer eigenen BKK zu holen. Bei einer Abstimmung der Bertelsmann Mitarbeiter im Bereich Technik entschieden sich 88,9 Prozent für eine eigene Betriebskrankenkasse (BKK). Sitz der BKK ist bis heute unverändert Gütersloh.

Auf Initiative des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Martin Wolf, damals neu im Amt, wird am 01. Januar die BKK C. Bertelsmann Verlag für die Verwaltung und weitere kaufmännische Betriebe des Hauses Bertelsmann gegründet.
Bei einem Beitragssatz von 7,4 Prozent treten 469 Mitarbeiter der BKK bei. Die neue BKK wird in Personalunion von der BKK Mohn & Co. geführt.
Die BKK Mohn & Co. GmbH und die BKK C. Bertelsmann Verlag fusionieren zur BKK Bertelsmann AG mit insgesamt 4.024 Mitgliedern bei einem Beitragssatz von 8 Prozent.

Ablösung der "Männer der ersten Generation": Auf Herbert Multhaupt folgt der damalige Vorstand für den Unternehmensbereich Druck- und Industriebetriebe Dr. Mark Wössner (von 1983 bis 1998 Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG) in das Amt des Arbeitgebervertreters.
Nachfolger des pensionierten Geschäftsführers Friedrich Wilhelm Schmöe wird Hans T. Volmer, zuvor 13 Jahre stellvertretender Geschäftsführer.
Der Satzungsbereich der BKK Bertelsmann AG wird auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin ausgedehnt. In der Satzung sind jetzt 28 Bertelsmann-Firmen aufgeführt, weitere sollen folgen.

Am 01.07.1982 besteht die BKK Bertelsmann AG 25 Jahre. Im Jubiläumsjahr sind fast 7.000 Mitglieder versichert. Zusammen mit den Familienangehörigen werden rund 15.000 Personen betreut. Der Beitragssatz beträgt 10,6 Prozent und liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt aller Krankenkassen. An Einnahmen und Ausgaben werden je 17,4 Millionen Mark erwartet.
Helmut Könemann, seit 1957 Vorsitzender der Vertreterversammlung übergibt nach fast 30 Jahren den Vorsitz an Jochen Werner (damals Konzernbetriebsratsvorsitzender).
Karl-Heinz Volkmann folgt Hans T. Volmer als Geschäftsführer der BKK Bertelsmann AG. Als Stellvertreter tritt 1991 der heutige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Diembeck in den Dienst der BKK.

Und auch bei der BKK Bertelsmann gibt es Neuigkeiten: Der allgemeine Beitragssatz wird zu Jahresbeginn von 10,2 auf 9,5 Prozent gesenkt.

Zusätzlich zur BKK Bertelsmann AG werden die BKK Reinhard Mohn GmbH und BKK Graphischer Großbetrieb Pößneck (Thüringen) gegründet. Geführt wird die BKK in Personalunion von der BKK Bertelsmann AG.
Hierdurch erhalten weitere Bertelsmann Mitarbeiter, welche die BKK Bertelsmann AG bisher nicht wählen durften, die Möglichkeit die Vorteile der betrieblichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen.
Am 1. Oktober 1991 eröffnet somit in Pößneck die erste Geschäftsstelle der BKK Bertelsmann AG. Sie befindet sich im Verwaltungsgebäude des Graphischen Großbetriebs Pößneck (GGP).
Die BKK Reinhard Mohn GmbH und BKK Graphischer Großbetrieb Pößneck gehen in der BKK Bertelsmann AG auf. Hauptsitz bleibt Gütersloh.
Der Gesetzgeber plant die Einführung des freien Wahlrechts für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Um allen Krankenkassen gleiche Chancen im Wettbewerb zu ermöglichen, wird 1994 der Risikostrukturausgleich (RSA) eingeführt. In diesem werden die wesentlichen Unterschiede in der Risikostruktur der Krankenkassen erfasst. Dies sind: Geschlecht, Einkommenshöhe und Alter, sowie die Zahl der familienversicherten Angehörigen. Für die BKK Bertelsmann AG bedeutet dies von nun an Mehrausgaben, die rund 1/3 des Haushaltes stellen.
Wolfgang Diembeck (Vorstandsvorsitzender) und Thomas Johannwille (Vorstandsmitglied) übernehmen die Führung der BKK Bertelsmann AG. Der bisherige Geschäftsführer Karl-Heinz Volkmann wechselt in den Verwaltungsrat. Den Vorsitz des Verwaltungsrates übernimmt der Konzernpersonalchef Dr. Detlef Hunsdiek von seinem Vorgänger Dr. Georg Türnau.
Im vierzigsten Jahr ihres Bestehens zählt die BKK Bertelsmann AG 14.543 Mitglieder. Zusammen mit den Familienangehörigen betreut die BKK damit 22.511 Versicherte. Der Beitragssatz beträgt ab 01.04.97 12,9 Prozent. Ab dem 1. Juli 1997 bestreitet die BKK die Finanzierung der Verwaltungskosten aus dem Beitragsaufkommen. Die Belegschaft der BKK löst sich damit vom Bertelsmann-Konzern. Die exklusive Ausrichtung auf Bertelsmann wird von diesem Schritt nicht berührt.
"Als wir 1957 für die Firma Mohn & Co. eine BKK gründeten, waren wir überzeugt, für unsere Mitarbeiter eine bessere Leistung in eigener Verantwortlichkeit zur Verfügung stellen zu können. Für die Mitarbeiter und Unternehmen drückt sich die Effizienz in niedrigen Beitragssätzen und vergleichsweise geringen Lohnnebenkosten aus. Diese Einrichtung hat sich in Jahrzehnten hervorragend bewährt und wird daher auch in Zukunft ein Baustein der Unternehmenskultur unseres Hauses sein."
Reinhard Mohn zum vierzigjährigen Jubiläum der BKK Bertelsmann im Jahr 1997
Der Verwaltungsrat beschließt die bundesweite Öffnung der BKK Bertelsmann AG, um die Versicherung der Mitarbeiter allen inländischen Mitarbeitern anbieten zu können. Strategisch bleibt die Betriebskrankenkasse auf den Konzern bezogen. Das Kürzel AG wird aus dem Namen gestrichen. Die Mitgliederzahl der BKK Bertelsmann steigt auf rund 16.000.
Stellvertretender Verwaltungsrats-Vorsitzender wird Oswald Lexer (Betriebsratsvorsitzender Arvato Services).

Die Bertelsmann BKK verlässt ihren bisherigen Hauptsitz in der Carl-Miele-Str. 210 und zieht mit rund 40 Mitarbeitern in das Servicehaus des Corporate Center Bertelsmann.
Die Mitgliederzahl ist auf 21.000 angestiegen. Um den Unternehmensbezug zu verdeutlichen wird der Name in Bertelsmann BKK geändert.
Der Haushaltsplan für das Jahr 2002 sieht einen Betrag in Höhe von 72 Mio. Euro vor. Erwirtschaftete Überschüsse machen eine Beitragssatzsenkung zum 01.01.2002 auf 12,5 Prozent möglich.
Die Bertelsmann BKK verabschiedet sich vom klassischen BKK-Design. Sie drückt ihren Anspruch "ein Teil der Bertelsmann-Unternehmenskultur" zu sein jetzt auch äußerlich aus und nähert sich an das Bertelsmann Design an. Das BKK-Logo und die Farbe grau verschwinden. Das BKK-Gelb, das die Heimat im BKK-System symbolisiert bleibt erhalten. Die rechtliche Stellung der BKK als Körperschaft des öffentlichen Rechts bleibt unberührt.
Der seit fast 7 Jahren stabile Beitragssatz von 12,9 Prozent musste zum 1. Juli auf 13,2 Prozent angehoben werden, da enorme Zahlungen für die Sanierung anderer Betriebskrankenkassen aufgebracht werden müssen. Die BKK nutzt alle juristischen Möglichkeiten dagegen zu intervenieren.
Mit mittlerweile 27.000 Mitgliedern und rund 12.000 familienversicherten Angehörigen geht die Bertelsmann BKK ins Jahr 2005. Das Haushaltsvolumen ist auf annährend 100 Mio. Euro angewachsen. Durch den gewohnt günstigen Beitragssatz - ab Juli 12,3 % plus 0,9 % Zuschlag für Versicherte - und zusätzliche Leistungen erwarten wir weiterhin ein gesundes Wachstum.
Im Juli 2005 hat sich der Verwaltungsrat im Zuge der allgemeinen Sozialwahlen neu konstituiert. Erstmals sind Vertreter der großen Bertelsmann Unternehmen Prinovis Nürnberg und RTL in den Verwaltungsrat eingezogen. Den Vorsitz im Verwaltungsrat übernimmt Dr. Franz Netta von seinem Vorgänger Dr. Detlef Hunsdiek.
Am 7. November öffnet die BKK Geschäftsstelle im Hause RTL Television (BZ 1) in der Aachener Str. 1044. Sie fungiert als exklusive Geschäftsstelle für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RTL-Gruppe mit ihren Angehörigen. Unsere Kunden im Hause RTL profitieren so zukünftig von einem noch kundennäheren Service.
Gleichermaßen willkommen in der neuen Geschäftsstelle sind unsere Kunden aus dem Club, von Grundy Light Entertainment / Grundy Ufa TV Produktion und S4M.
Als kerngesundes Unternehmen feiert die BKK im Juni ihr 50-jähriges Jubiläum. Bundesweit zählt sie 29.300 Mitglieder. Mit ihrem günstigen Beitragssatz liegt sie unter den Top 5 der bundesweit geöffneten Krankenkassen. Bis 31.07. beträgt dieser 12,7 Prozent. Ab 1. August beträgt er 12,9 Prozent.
Neuer Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bertelsmann BKK ist Michael Aust, gleichzeitig Leiter der Abteilung Arbeitsrecht und Koordination Personalarbeit Inland (ZPJ) im Corporate Center der Bertelsmann AG. Er folgt auf Franz Netta, der am 12. Dezember aufgrund seines Renteneintritts von diesem Amt zurückgetreten ist. Aust wird auch wie zuvor Netta dem Verwaltungsrat des BKK-Landesverbandes angehören.
Franz Netta war seit 1999 Arbeitgebervertreter im Verwaltungsrat der Bertelsmann BKK und seit August 2005 Vorsitzender dieses Kontrollgremiums. Von 1999 bis 2005 war er zudem Mitglied des Widerspruchsausschusses und später des Grundsatzausschusses. Ab November 2005 fungierte er als Vertreter der Arbeitgeber der ostwestfälischen Betriebskrankenkassen im Verwaltungsrat des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen.
„In annähernd zehn Jahren hat Franz Netta sich für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Bertelsmann BKK als Dienstleister für Gesundheit im Unternehmen zum Wohle für Mitarbeiter und Firmen eingesetzt und viele Impulse für neue Ideen gegeben“, sagte Wolfgang Diembeck, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann BKK. „Über die internen Themen hinaus hat Franz Netta in verschiedenen Gesprächen und Initiativen Politiker auf die in der Gesundheitsreform angelegten Fehlsteuerungen hingewiesen und zur Änderung oder Entschärfung verschiedener Details beigetragen.“

Die Bertelsmann BKK formuliert ihren hohen Anspruch an Service und Leistungsangebot in dem Claim "Das höchste Gut verdient die beste Leistung" und nimmt den Claim in ihr Logo auf.
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