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Montag, 07. Juni 2010 12:10 Alter: 2 Jahre Appell an werdende Mütter - Kampagne gegen Alkohol in der Schwangerschaft gestartet

(pgk) Die Stiftung für das behinderte Kind hat im April 2010 in Kooperation mit dem Deutschen Brauer-Bund die Aktion „0,0 Promille in der Schwangerschaft“ gestartet. Die Schirmherrschaft übernahm die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder.

 

„Wir wissen bisher nicht, wann in der Schwangerschaft wie viel Alkohol wie gefährlich ist. Daher ist es nur sicher, ganz auf Alkohol zu verzichten“, erläuterte Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen, Vorsitzender der Stiftung für das behinderte Kind und Direktor der Kliniken für Geburtsmedizin der Charité Berlin, bei der Auftaktveranstaltung in Berlin.

 

Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft oder Stillzeit vermehrt Alkohol konsumieren, können erhebliche Gesundheitsschäden davontragen. Das Fetale Alkoholsyndrom ist dabei die häufigste angeborene und vermeidbare Behinderung bei Neugeborenen.

 

Die Betroffenen haben neben sichtbaren Schädigungen im Gesicht ein kleineres Gehirn, einen geringeren Kopfumfang, sind oft kleinwüchsig und leiden oft an Kommunikations- und Lernschwierigkeiten.

 

In Deutschland werden jährlich etwa 3.000 bis 4.000 Kinder mit dem Syndrom geboren – die Dunkelziffer liegt weit höher. Problematisch sei nicht nur der starke Alkoholkonsum von abhängigen Müttern, sondern auch das gesellschaftsfähige Glas Rotwein am Abend, betonte Dudenhausen. Er hält es für besonders effizient, wenn alle schwangeren Frauen gezielt durch ihre Gynäkologen zum Thema „Alkohol in der Schwangerschaft“ beraten würden.

 

 

Weitere Informationen im Internet:

 www.praevention-aus-liebe-zum-kind.de

 www.stiftung-behindertes-kind.de

 www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de

 

Angebote der Bertelsmann BKK für werdende Mütter:

 Hallo Baby

 BabyCare




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