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Die Unterschiede im Zufriedenheitsniveau von Versicherten der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen werden immer deutlicher. Schon in den vergangenen Jahren waren die gesetzlich Versicherten zufriedener als privat Versicherte.
Dies ist das Ergebnis des Versichertenbarometers 2010 der Forschungsgruppe Management + Marketing (M+M). Für diese Studie wurden im Januar dieses Jahres über 1000 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zu ihrer Zufriedenheit mit ihrer Krankenversicherung telefonisch vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut USUMA befragt. Das M+M Versichertenbarometer analysiert seit 2005 jährlich mit den Service, die Qualität und die Leistungen von privaten und gesetzlichen Krankenkassen.
Auffällig ist, dass sich der Kundenzufriedenheitsindex (M+M CSI®) bei GKV- und PKV-Versicherten sehr unterschiedlich entwickelt. Waren zu Beginn der Erhebungen in 2005 Privatversicherte noch spürbar stärker zufrieden, was die Erfüllung ihrer Erwartungen angeht, so weist seit 2008 das M+M Versichertenbarometer höhere CSI-Werte für die GKV-Versicherten im Vergleich zu PKV-Versicherten aus. Lag der Unterschied 2008 lediglich bei einem Indexpunkt, so beträgt er aktuell 2,6 Indexpunkte zugunsten der GKV-Versicherten.
Der M+M Kundenzufriedenheitsindex (CSI) – in den über 40 Kriterien einfließen – gibt an, in wie weit Versichertenanforderungen (gemessen an der verbalen Wichtigkeit) erfüllt oder nicht erfüllt werden.
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