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Freitag, 15. Januar 2010 12:39 Alter: 2 Jahre GEK-Versicherte nach Fusion mit Barmer mit abgesenktem Leistungsanspruch

Wie das Deutsche Ärzteblatt aktuell berichtet, hat die Fusion mit der Barmer Ersatzkasse für die Versicherten der Gmünder Ersatzkasse (GEK) vor allem Nachteile gebracht. Die Zeitung zitiert dazu aus einem am Donnerstag im Onlineportal test.de der Stiftung Warentest veröffentlichten Bericht in dem die alten und neuen Satzungen der beiden Krankenkassen verglichen werden.

Nachteile für die GEK-Versicherten ergeben sich demnach bei den Schutzimpfungen für Auslandsreisen, wie etwa gegen Cholera, Gelbfieber, Hepatitis oder Typhus, die nicht mehr übernommen werden.

 

Gekürzt wurde zudem die häusliche Krankenpflege. Wurde vorher für 128 Tage bezahlt, wenn dadurch eine Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wurde, sind es seit dem Zusammenschluss nur noch maximal 28 Tage. 

Auch bei der erweiterten Leistung beim Hautkrebs-Screening gibt es dem Bericht zufolge Kürzungen. Dies bot die GEK, nahezu bundesweit, auch ihren unter 35-jährigen Mitgliedern jährlich an. Nun exitiert der Anspruch auf eine Untersuchung nur noch alle zwei Jahre.

 

Zudem sei die hausarztzentrierte Versorgung, bei der sich Versicherte für mindestens ein Jahr an einen Hausarzt binden und Fachärzte nicht ohne Überweisung aufsuchen, dafür aber eine Prämie bekommen oder weniger Praxisgebühr bezahlen, nach der Fusion nicht mehr im Angebot.

Die beiden Ersatzkassen hatten sich zum 1. Januar zu Deutschlands größter Krankenkasse Barmer GEK mit insgesamt rund 8,5 Millionen Versicherten zusammen geschlossen.

 

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