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Y

Y, Abk. für Yttrium (chemisches Element).


YAG

YAG, Abk. für Yttrium-Aluminium-Granat-Laser. Auch → Laser.


Yang

Yang, Begriff der chinesischen Philosophie, steht für das Äußere, den Himmel, den Tag, die Wärme, den Mann, die Helligkeit, die Leichtigkeit. In der traditionellen chinesischen Medizin werden auch Organe und Zustände dem Yang zugeteilt, z. B. der Rücken, die äußeren Schichten der Extremitäten, die Körperoberfläche und die sechs Hohlorgane (Gallenblase, Magen, Dünn- und Dickdarm etc.). Auch → Yin-Yang.


Y-Chromosom

Y-Chromosom, Geschlechtschromosom, das beim Menschen nur beim männlichen Geschlecht vorkommt. Auch → Chromosom.


Yersinia

Yersinia, Gattung gramnegativer Stäbchenbakterien. Es gibt sieben verschiedene medizinisch relevante Vertreter der Yersinien, darunter der Erreger der → Pest (Yersina pestis), der Pseudotuberkulose und fieberhafter Durchfälle.


Yersiniose

Yersiniose, enterale durch Yersinia enterocolitica oder Yersiniose pseudotuberculosis ausgelöste Darminfektion. Die Symptome sind nicht erregerspezifisch und umfassen Bauchschmerzen, Durchfall, Fieber, Tonsillitis und Gelenkbeschwerden. Die Therapie besteht in Antibiotika-Gabe.


Yin

Yin, Begriff der chinesischen Philosophie, steht für das Innere, die Erde, die Nacht, die Kälte, die Frau, die Dunkelheit, die Schwere. In der traditionellen chinesischen Medizin werden auch Organe und Zustände dem Yin zugeordnet, darunter der Bauch, die inneren Schichten der Extremitäten, das Körperinnere, das Blut und die fünf Speicherorgane Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere. Auch → Yin-Yang.


Yin-Yang

Yin-Yang, ein beschreibendes Prinzip der alten chinesischen Weisheitslehre, das allen Phänomenen zwei gegensätzliche, sich ergänzende Pole zuschreibt (z. B. Nacht und Tag, Erde und Himmel, Frau und Mann usw.). Dabei gilt Yin als passives und Yang als aktives Prinzip. Yin und Yang können zugleich qualitativen, quantitativen, zeitlichen und räumlichen Charakter haben. In der chinesischen Medizin gilt die Harmonie zwischen Yin und Yang als Voraussetzung für Gesundheit. Eine Störung dieses Gleichgewichts kann zu Krankheiten führen.


Yoga

Yoga, ein uraltes indisches Übungssystem, das der körperlichen und geistigen Gesunderhaltung und der spirituellen Bewusstseinserweiterung dient. So umfasst das »klasssische« Yoga neben verschiedenen Körper- und Atemübungen auch Konzentrations- und Meditationsübungen, die die Selbsterfahrung unterstützen und damit zu einer tiefen inneren Ausgeglichenheit beitragen. Über die Jahrhunderte haben sich verschiedene Yoga-Schulen entwickelt. In den westlichen Ländern hat sich Yoga vor allem als Entspannungsmethode etabliert. Das hauptsächlich praktizierte Hatha-Yoga korrigiert durch gezielte Atemübungen eine falsche Atmung und berichtigt durch unterschiedlichste Körperübungen diverse körperliche Fehlhaltungen. Von den mehr als 300 Yoga-Stellungen (Asanas) werden im Westen nur etwa 30 verwendet. Generell trägt Yoga u.a. dazu bei, Muskelverspannungen zu lösen und die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken zu steigern. Bevor man Yoga zu Hause durchführt, sollten die verschiedenen Übungen bei einem erfahrenen Yoga-Lehrer erlernt werden. Auch → Ayurveda.


Yohimbin

Yohimbin, Substanz (Alkaloid) aus der Rinde der westafrikanischen Yohimbe-Pflanze. Ihre gefäßerweiternde und den Blutdruck senkende Wirkung gilt als unzureichend belegt. Traditionell wird Yohimbin als Aphrodisiakum und Antihypertonikum angewendet.


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