Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich. Unerwünschte Nebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet. Unmittelbares Ziel der Impfung ist es, den Geimpften vor einer ansteckenden Krankheit zu schützen. Bei Erreichen hoher Durchimpfungsraten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional zu eliminieren und schließlich weltweit auszurotten. (Quelle: Robert Koch-Institut, www.rki.de)

 

Maßgeblich für die Kostenübernahme sind die Empfehlungen der STIKO (Ständigen Impfkommission)

 

Welche Impfungen für welchen Personenkreis als erforderlich gelten, geht aus den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hervor. In der Regel übernehmen wir die Kosten der von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen.

 

Je nach Region gelten jedoch oft unterschiedliche Verträge. Dies führt dazu, dass die Impfung unter Umständen nicht über die Versichertenkarte abgerechnet, sondern privat in Rechnung gestellt wird. In diesem Fall reichen Sie uns die Rechnung bitte zur Prüfung der Erstattung ein.

 Das Service-Team Leistungen berät Sie gern

Eine Mehrleistung der Bertelsmann BKK

Als Mehrleistung für ihre Kunden trägt die Bertelsmann BKK die Kosten von Reiseimpfungen entsprechend der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommision (STIKO).

Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Leistungsübersicht...

 Welche Impfungen für Ihr Reiseland notwendig sind erfahren Sie auf der Internetseite unseres Kooperationspartners CRM - Centrum für Reisemedizin. Bitte klicken Sie hier...

 

Achtung: Impfungen für beruflich bedingte Reisen dürfen wir nicht übernehmen!

Die im Folgenden beschriebenen Krankheiten sind eine Gefahr für jeden Menschen. Die im Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) aufgeführten Impfungen schützen gegen diese Krankheiten und sind daher unverzichtbar.

 

Im Juli 2009 hat die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, STIKO, ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2009 veröffentlicht. Die umfangreichste Neuerung ist die Empfehlung einer generellen Keuchhusten-Schutzimpfung für Erwachsene.

Weitere Änderungen betreffen die Windpocken-Impfempfehlung im Kindesalter, die Pneumokokken-Impfung bei Erwachsenen und die Empfehlungen zur Impfung gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis).

Diphtherie

 

Die Erkrankung entsteht durch Diphtherie-Erreger, die sich auf den Schleimhäuten u. a. von Nase, Rachen, Kehlkopf und der Haut festsetzen und Gifte bilden. Diese führen zu Entzündungen und zum Absterben von Gewebe. Im Kehlkopfbereich sind Erstickungsanfälle die Folge. Geraten die Gifte in den Kreislauf, können z. B. schwere Herzmuskel-, Nieren- oder Nervenschäden entstehen.

 

FSME - Frühjahr und Sommer sind Zeckenzeit

 

Durch Zecken kann die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine gefährliche Hirn(haut)entzündung, übertragen werden. Menschen, die in Risikogebieten leben (insbesondere Bayern, Baden-Württemberg und Teile von Rheinland-Pfalz, sowie zunehmend auch andere Bundesländer) oder während der Zeckensaison (etwa April bis Oktober) in diese Gebiete reisen, dort wandern, campen oder andere Freizeitaktivitäten im Freien ausüben, sollten sich gegen FSME impfen lassen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine Impfung für Sie sinnvoll ist. Die Kosten der Impfung werden von der Bertelsmann BKK getragen. Nach erfolgter Impfung besteht in der Regel ein drei Jahre andauernder Impfschutz.

Weitere Informationen zum Thema FSME bietet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite 

 

Grippe (Influenza)

 

Die Erkrankung (Tröpfcheninfektion): schwere fieberhafte Infektion der Atemwege, Gefahr von Komplikationen Empfehlenswert ist die Impfung vor allem für Personen über 60 Jahre, für Personen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems bzw. mit chronischen Stoffwechselstörungen, Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche und Personen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind (Berufe mit hohem Publikumsverkehr, medizinisches Personal, ErzieherInnen, LehrerInnen usw.).

Aktueller Hinweis: Hinsichtlich aktueller Informationen zur Neuen Grippe, bzw. Schweinegrippe empfehlen wir die Informationsangebote des Bundesministeriums für Gesundheit auf www.bmg.bund.de

 

Haemophilus influenzae Typ B (Hib-Erkrankungen)

 

Die Erkrankungen werden durch Hib-Bakterien ausgelöst, die vor allem für Babys und Kleinkinder gefährlich werden können. Sie können zwei schwere Krankheitsbilder hervorrufen: die eitrige Hirnhautentzündung und die Kehlkopfentzündung Epiglotitis.

 

Die Hib-Hirnhautentzündung trifft vor allem Babys im 2. Lebensjahr und ist die häufigste Ursache von erworbenen geistigen und körperlichen Behinderungen. Die Hib-Impfung schützt nicht gegen Hirnhautentzündungen, die durch andere Bakterien oder durch Viren verursacht werden. Erkrankungen durch Haemophilus influenzae in den ersten beiden Lebensjahren hinterlassen keinen Schutz, sodass sie bei ungeimpften Kindern mehrmals auftreten können.

 

Hepatitis B

 

Die Erkrankung: länger dauernde schwere Leberentzündung, Gelbsucht; Gefahr schwerer Leberschädigung. Vor allem bei infizierten Säuglingen kann die Erkrankung zu fast 90 Prozent chronisch verlaufen (Risiko Leberzirrhose, Leberkrebs). Die höchste Erkrankungsrate liegt bei 15- bis 25-jährigen Jugendlichen, einer Altersgruppe mit hoher sexueller Aktivität. Zu über 50 Prozent wird der Hepatitis-B-Erreger auf diese Weise übertragen. Ansteckung kann aber beispielsweise auch beim Tätowieren oder Piercing erfolgen.

Hepatitis B wird mit der Impfung vollständig verhütet. Seit einigen Jahren empfiehlt die STIKO die Grundimmunisierung im Säuglingsalter. Falls nicht vorhanden, muss dieser Impfschutz bei den gefährdeten 11- bis 15-Jährigen mit dreimaligem Spritzen aufgebaut werden.

 

HPV-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

 

Die STIKO empfiehlt diese Impfung seit März 2007 für Mädchen von 12-17 Jahren. Wir beteiligen uns darüber hinaus bis zum Alter von 26 Jahren an den Kosten. Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserer Leistungsübersicht....

 

Keuchhusten (Pertussis)

 

Keuchhusten wird durch Erreger ausgelöst, die z. B. beim Anhusten (Tröpfchen-Infektion) übertragen werden. Sie besiedeln und zerstören die Schleimhäute der Atemwege; das kann zunehmend heftiger werdende Hustenanfälle und Luftnot (Stickhusten) auslösen. Babys sind vor allem durch Atemstillstände und Lungenentzündungen bedroht. Auch Krampfanfälle und Hirnschäden mit Dauerfolgen kommen vor. Keuchhusten kann ein Auslöser von Asthma sein.

Da kein Einzelimpfstoff gegen Pertussis erhältlich ist, kann diese Impfung nur in Kombination mit anderen anstehenden Impfungen erfolgen. Die STIKO empfiehlt daher, bei der nächsten fälligen Impfung gegen Tetanus und Diphtherie, die alle 10 Jahre zur Auffrischung oder im Rahmen der Tetanusvorbeugung nach Verletzungen empfohlen ist, einmalig auch gegen Pertussis zu impfen.

 

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

 

Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden. Oft ist sie damit überstanden. Einige Infektionen führen jedoch weiter zu einer Hirnhautentzündung mit Kopfschmerzen und Erbrechen. Anschließend kann die Zerstörung von Nervenzellen folgen, die Lähmungen auslöst. Meist sind die Beine betroffen, aber auch Lähmungen der Arme und der Atemmuskulatur kommen vor. Dagegen gibt es keine spezifisch wirkenden Medikamente.

 

Während früher eine dreimalige Schluckimpfung und eine Wiederholungsimpfung erfolgten, empfiehlt die Ständige Impfkommission jetzt zum Schutz vor Polio nur noch die IPV-Impfung (IPV = Inaktivierte Polio-Vakzine) per Spritze. Auch Personen mit Immunschwäche können risikolos mit IPV geimpft werden. Eine durch Schluckimpfung begonnene Grundimmunisierung wird mit IPV komplettiert. Im Juli 2009 hat die STIKO klargestellt, dass "alle Personen ohne einmalige Auffrischungsimpfung" eine Polio-Auffrischungsimpfung erhalten sollten.

 

Masern

 

Masern sind so ansteckend, dass sie jeder ungeschützte Mensch bei Kontakt bekommt. Sie beginnen mit hohem Fieber, Augenbindehaut-Entzündungen, Schnupfen und Husten. Kurz darauf tritt meist hinter den Ohren ein Hautausschlag auf, der sich auf den ganzen Körper ausbreitet. Die Erkrankung schwächt das Allgemeinbefinden und die Abwehrkräfte. In der Regel verläuft sie ohne weitere Komplikationen.

Eine durchgestandene Masernerkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das kindliche Immunsystem durch die Auseinandersetzung mit dieser typischerweise im Kindesalter auftretenden Erkrankung gestärkt wird. Dennoch können Masern auch kompliziert verlaufen und zu Mittelohr- und Lungenentzündungen oder, in manchen Fällen, auch zu Krampfanfällen und Gehirnhautentzündungen führen.

 

Meningokokken Typ C

 

Meningokokken sind Bakterien, die verschiedene Krankheitsbilder auslösen können. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Meningokokken sind, wie auch Pneumokokken, Bakterien und werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch beim Anhusten, Niesen, aber auch Küssen übertragen. Sie heften sich an die Schleimhäute des Nasenrachenraumes, wo sie wochen- oder monatelang bleiben können. Vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist, etwa durch andere Infektionen, vermehren sich die Bakterien, durchdringen die Schleimhäute und lösen Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen aus. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 700 bis 800 Menschen an einer Meningokokken-Infektion, rund 10 Prozent davon tödlich. Die STIKO empfiehlt die Impfung für Säuglinge und Kleinkinder.

Tipp: Das Deutsche Grüne Kreuz informiert auf www.agmk.de

 

Mumps (Ziegenpeter)

 

Die Erkrankung verläuft im Allgemeinen harmlos, sie befällt vorzugsweise die Speicheldrüsen. Die Folge sind geschwollene Gesichtsseiten. Bei etwa 10 Prozent der Betroffenen folgt der Erkrankung eine Hirnhautentzündung, die meist gutartig verläuft. Selten entwickelt sich daraus eine Gehirnentzündung, die oft zu Hörschäden führt. Bei einer Infektion im Jugend- und Erwachsenenalter besteht die erhöhte Gefahr von Komplikationen, wie beispielsweise Hodenentzündungen.

 

Pneumokokken -Infektion

 

Die STIKO hat im Jahr 2006 ihre Impfempfehlungen aktualisiert und im Epidemiologischen Bulletin 30/2006 veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen betreffen die Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken, die nun als Standard-Impfung für alle Säuglinge (Pneumokokken) und Kleinkinder bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr (Meningokokken) empfohlen werden. Diese Erreger sind die zwei häufigsten Ursachen für schwer verlaufende (invasive) bakterielle Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern.

Die Pneumokokken-Impfung wird zudem über 60jährigen und chronisch Kranken alle sechs Jahre empfohlen und kann beim selben Termin wie die Grippe-Impfung gegeben werden.

  

Röteln

 

Die Krankheit verläuft meist unkompliziert und oft unerkannt. Anzeichen sind blasser, masernähnlicher Hautausschlag. Schwellung der Lymphknoten, vor allem im Halsbereich, und bei Erwachsenen Gelenkschmerzen. Hat eine werdende Mutter nicht bereits durch eine in der Kindheit durchgemachte Rötelerkrankung oder eine Impfung Antikörper gegen Röteln gebildet und erkrankt in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten daran, ist auch das ungeborene Kind betroffen. Die Folgen können schwere Fehlbildungen sein, z. B. Taubheit, geistige Behinderungen, Augenschäden und Herzfehler.

 

Die Impfung dient bei Mädchen vor allem dem Schutz späterer Schwangerschaften. Sie wird aber für Jungen und Mädchen ab dem 15. Monat empfohlen, um besonders werdende Mütter vor einer Rötelinfektion durch erkrankte Kinder zu schützen. Eine Feststellung des Antikörper-Status (d. h. eine Untersuchung, mit der geprüft wird, ob ein ausreichender Schutz vor Röteln besteht) vor der Pubertät und, bei nicht ausreichendem Schutz, eine Wiederimpfung bzw. das Nachholen einer bisher versäumten Impfung, sind für jedes Mädchen sehr wichtig, damit bei einer später eintretenden Schwangerschaft der Schutz vor Röteln gewährleistet ist.

 

Tetanus (Wundstarrkrampf)

 

Der Wundstarrkrampf wird durch Erreger hervorgerufen, die sich in Schmutz, Straßenstaub oder auch Blumenerde befinden. Eine Gefahr bedeuten sie dann, wenn sie über kleine Wunden, Verbrennungen oder Bissverletzungen in den Körper eindringen. Gerade Kinder haben ja häufig Hautverletzungen. Die Erreger produzieren im Körper das Tetanusgift, das in Nervenzellen eindringen und zu schweren Muskelkrämpfen (Wundstarrkrampf) führen kann. Voraus gehen Schluck- und Trinkstörungen. Sind die Nervenzellen betroffen, gibt es kaum noch Behandlungsmöglichkeiten. Fast jeder Zweite überlebt diese Erkrankung nicht.

 

Windpocken

 

Die STIKO empfiehlt aufgrund der Komplikationsmöglichkeiten durch die Erkrankung seit Juli 2004 eine Impfung für alle Kinder im 2. Lebensjahr. Die Impfung gegen Windpocken wird in der Regel im Alter von 11 bis 14 Monaten durchgeführt, entweder gleichzeitig mit der 1. MMR-Impfung oder frühestens vier Wochen nach dieser.

Im Juli 2009 hat die STIKO eine generelle zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Lebensmonaten empfohlen. Zuvor war nur auf eine mögliche zweite Impfung gemäß Herstellerangaben verwiesen worden. Die zweite Impfung ist wichtig, um Ausbrüche und Erkrankungen trotz Impfung (Durchbruchserkrankungen) zu verringern und die Übertragung des Virus auf empfängliche Personen weiter einzudämmen.

Darüber hinaus sollten wie in der bisherigen Empfehlung ungeimpfte Jugendliche zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr, die noch keine Windpocken-Erkrankung durchgemacht haben, geimpft werden.

 

Impfungen in besonderen Fällen

 

Bei einigen Infektionskrankheiten (z. B. Tollwut, Tuberkulose) sind das Infektionsrisiko und andere mit dem Verlauf der Krankheit verbundene Risiken in der Bevölkerung unterschiedlich verteilt und hängen von einer Reihe verschiedener Faktoren (z. B. Beruf, Lebensalter, allgemeiner Gesundheitszustand oder bestimmte Verhaltensweisen) ab. In besonderen Fällen können also auch Impfungen über die Standard-Impfungen hinaus wichtig und empfehlenswert sein. Einzelheiten sollten Sie mit Ihrer Ärztin bzw.  Ihrem Arzt besprechen.

Allgemeines - Angst vor Nebenwirkungen ist unbegründet

 

Viele Menschen, insbesondere Eltern, haben beim Thema Impfen Sorgen wegen befürchteter Nebenwirkungen. Diese Ängste sind unbegründet, sie beruhen oft auf überholten Informationen oder Übertreibungen. Impfungen ahmen eine natürliche Infektion auf schonende Weise nach und regen so die Bildung von Abwehrkräften an. Gewisse Impfreaktionen sind deshalb natürlich und fast immer unproblematisch.

Einige Impfungen rufen Reaktionen hervor, die in sehr abgeschwächter Form der Krankheit ähneln, vor der die Impfung schützt. Ganz natürlich sind manchmal örtliche Reaktionen wie Hautrötungen und Schwellungen, die in einigen Fällen schmerzhaft sind. Auch Fieber und Unruhe können auftreten. Diese Nebenwirkungen sind jedoch Zeichen dafür, dass der Körper Abwehrkräfte mobilisiert und kein Grund zur Besorgnis.

Ernstere Folgen einer Impfung sind äußerst selten. Treten Fieberkrämpfe oder Reaktionen auf, die Sie beunruhigen, sollten Sie sofort den Arzt verständigen.

 

Wo geimpft wird

 

Schutzimpfungen werden von Ärztinnen und Ärzten in Praxen und Krankenhäusern sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes angeboten und durchgeführt, man kann sich aber auch an den behandelnden Haus- bzw. Kinderarzt wenden.

 

Sehr wichtig: Impfpass und Impfbuch

 

Alle Impfungen werden in einem Impfpass oder Impfbuch dokumentiert. Diese Dokumente sind sorgfältig aufzubewahren. Bitte bringen Sie Ihren Impfpass bzw. Ihr Impfbuch auch zu jedem Impftermin mit. Wenn die Impfung durch den Haus- oder Kinderarzt durchgeführt wird - denken Sie an Ihre Versichertenkarte und, falls Ihr Kind im Zusammenhang mit der Vorsorgeuntersuchung geimpft wird, auch an das entsprechende Untersuchungsheft.

 Tipp: Sofern Sie sich bereits eine online Gesundheitsakte auf unserer Homepage angelegt haben, empfehlen wir Ihnen die Impfung dort einzutragen. Sollten Sie Ihren Impfpass verlegt haben, haben Sie so immer einen aktuellen Überblick über Ihren Impfschutz.

 

Wenn der Impfstatus unklar ist

 

Eine fehlende ärztliche Dokumentation über eine Impfung wird gleichgesetzt mit nicht geimpft. Personen, die keine Impfdokumentation nachweisen können, werden wie nicht Geimpfte behandelt. Wichtig: Evtl. nicht belegte vorausgegangene Impfungen stellen bei diesem Vorgehen kein Risiko dar. Notwendige Impfungen dürfen nicht verschoben werden, fehlende Impfungen sind nachzuholen. Dabei ist zu beachten, dass es keine unzulässig großen Abstände zwischen Impfungen gibt; jede Impfung gilt. Auch eine für Jahre unterbrochene Grundimmunisierung muss nicht neu begonnen werden.

 

Tipps:

 Hier können Sie prüfen, ob Ihr Impfschutz vollständig ist...

  In unserer Gesundheitsakte können Sie Ihre Impfungen dokumentieren...

Grippeschutzimpfung: Machen Sie mit!

Aktionsplakat zur betrieblichen Grippeimpfung bei Bertelsmann im Jahr 2008.

Die Symptome sind bekannt: Fieber, Husten, Glieder- und Kopfschmerzen sowie meist noch Halsweh. Jedes Jahr erkranken Millionen von Menschen auf der ganzen Welt an der Grippe. 

 

Speziell für Ältere ab 60 Jahren sowie für chronisch Kranke ist das Risiko einer daraus resultierenden, schwer wiegenden Erkrankung wie einer Lungenentzündung groß.

 

Aus diesem Grund bieten der Betriebsärztliche Dienst und die Bertelsmann BKK Bertelsmann-Mitarbeitern an einer Reihe von Standorten eine Grippeschutzimpfung an – natürlich kostenlos.

 

 Klicken Sie hier für weitere Informationen zur Grippeimpfung...

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