Der Klügere sieht nach!

Die Sonne ist ein wichtiger Bestandteil für die Entstehung und Entwicklung von Leben. So hat Sonnenlicht auch einen positiven Einfluss auf uns Menschen indem es beispielsweise das psychische und geistige Leistungsvermögen sowie die Bildung von Vitamin D fördert. Doch bei unbedachtem Umgang kann die Sonne auch schädlich wirken. Neben anderen Faktoren, können vor allem die von der Sonne ausgehenden UV-Strahlen ein Risiko für Hautkrebs mit sich bringen.

Unter dem Begriff Hautkrebs werden verschiedene bösartige Tumorerkrankungen der Haut zusammengefasst. Man unterscheidet zwischen schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) und weißem Hautkrebs. Dieser umfasst wiederum das sogenannte Basalzell- und Plattenepithelkarzinom.

Laut der Deutschen Krebshilfe e.V. erkranken bundesweit jährlich etwa 260.000 Menschen neu an Hautkrebs. Er ist damit die häufigste Krebserkrankung überhaupt. Dabei erkranken die meisten an dem sogenannten  "weißen Hautkrebs", der nicht so häufig Metastasen bildet. Etwa 31.000 Menschen sind allerdings von einem besonders bösartigen Hautkrebs, dem "schwarzen Hautkrebs" betroffen. 

Vorstufen der Krankheit sind in der Regel sicht- und tastbar. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung der Haut lässt Sie eventuelle Veränderungen schneller erkennen und kann so maßgeblich zur frühzeitigen Entdeckung sowie zum Behandlungserfolg beitragen.

Ursachen

Wie bei den meisten Krebsarten ist die Ursache für die Entstehung von Hautkrebs noch nicht restlos geklärt. Jedoch gibt es gewisse Risikofaktoren, die eine Entstehung begünstigen können. Neben der genetischen Veranlagung gelten eine starke UV-Belastung sowie häufige Sonnenbrände, vor allem im Kindesalter, als Risikofaktoren. Ebenso haben Menschen, die sich aus beruflichen Gründen vermehrt im Freien aufhalten, ein erhöhtes Erkrankungsrisiko.

Da sich jeder dritte Hautkrebs aus bereits vorhandenen Muttermalen bildet, gelten Menschen mit einer großen Zahl an Muttermalen ebenfalls als gefährdet.

Vorbeugung

Vermeiden Sie stets direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit, denn zu dieser Zeit ist die Strahlung am stärksten. Entsprechende Kleidung bietet einen optimalen Schutz. Ebenfalls sehr wichtig ist die Verwendung eines Ihrem Hauttyp angemessenen Sonnenschutzes. Vergessen Sie dabei nicht regelmäßig nachzucremen.

Besondere Verantwortung kommt hierbei Eltern zu, da Sonnenbrände im Kindesalter das Risiko für die spätere Bildung von Hautkrebs deutlich erhöhen. Weitere Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne finden Sie hier >>

Früherkennung

Frauen und Männer ab 35 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine Untersuchung zur Hautkrebs-Früherkennung durch einen Hautarzt. Als Versicherter der Bertelsmann BKK genießen Sie in einigen Regionen exklusive Mehrleistungen.

Zusätzlich zu den ärztlichen Untersuchungen sollten Sie Ihre Haut im Rahmen einer Selbstuntersuchung regelmäßig auf Veränderungen hin untersuchen. Achten Sie dabei auf Pigmentmale, kleine Knötchen, die plötzlich auf der Haut entstanden sind, sowie scharf begrenzte Rötungen, die sich rau anfühlen. Wie Sie Muttermale anhand der ABCDE-Regel regelmäßig kontrollieren können sehen Sie hier >>

Besonderer Sorgfalt bedarf es an schwer erreichbaren Körperstellen wie zwischen den Zehen, am Rücken oder in den Kniekehlen. Da bösartige Hautveränderungen oft durch stärkere UV-Bestrahlung begünstigt werden, sind der Rücken und die Unterschenkel häufiger von Veränderungen betroffen.

Weiterführende Informationen zum Thema Hautkrebs können Sie der Broschüre "Hautkrebs - Antworten. Hilfen. Perspektiven." der Deutschen Krebshilfe entnehmen. Diese richtet sich nicht nur an Betroffene sondern auch an Angehörige sowie Interessierte. Neben der Beantwortung medizinisch drängender Fragen, bietet sie konkrete Hilfen in Bezug auf die Krankheitsbewältigung und zeigt Perspektiven für ein Leben mit und nach Krebs auf.

Seite zuletzt aktualisiert am: 13.12.2016

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