Frauenhände, die schützend vor den nackten Bauch gehalten werden – BKK: Weil uns Ihre Gesundheit wichtig ist.
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Heute schon an morgen denken!

Laut Robert Koch-Institut erkranken jährlich rund 63.000 Menschen an Darmkrebs. Somit zählt Darmkrebs sowohl bei Männern als auch Frauen zu den häufigsten Krebserkrankungen. Dabei lässt sich kaum eine andere Krebserkrankung durch verschiedene Vorsorgemaßnahmen so gut verhindern. Je früher Darmkrebs entdeckt und behandelt wird, desto sind die Heilungschancen.

Daher engagiert sich die Bertelsmann BKK als Partner des "Aktionsbündnisses gegen Darmkrebs" regelmäßig für die Darmkrebs-Früherkennung. Ziel ist es auf die Möglichkeiten und Chancen der Darmkrebs-Früherkennung aufmerksam zu machen, um Darmkrebs bzw. seine Vorstufen möglichst früh zu erkennen und somit zu vermeiden. Das 2012 gegründete Bündnis wird durch die Felix Burda Stiftung unterstützt. 63 Betriebskrankenkassen beteiligen sich daran.

Zudem bietet die Bertelsmann BKK seit 2007 im Rahmen ihrer Mehrleistungen allen Versicherten ab 30 Jahren die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines immunologischen Stuhltests. Bis heute haben sich über 5.500 Versicherte der Bertelsmann BKK und Mitarbeiter/-innen des Bertelsmann Konzerns an der Aktion beteiligt und den Test durchgeführt. Dabei erhalten jedes Jahr durchschnittlich fünf Prozent der Teilnehmer ein positives Testergebnis. Bis heute bekamen demnach rund 250 Personen durch diese Früherkennungsmaßnahme einen Hinweis auf potentiell bestehende Darmpolypen oder Krebsgeschwüre.

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Ursachen

Obwohl Darmkrebs zu den am besten erforschten Krebsarten gehört, ist seine Entstehung noch nicht hinreichend geklärt. Etwa 90 % der Darmkrebserkrankungen entwickeln sich aus Darmpolypen. Durch eine Entartung der zunächst gutartigen Wucherungen der Darmschleimhaut kann im Laufe der Zeit - in ca. 5 bis 10 Jahren - bösartiger Darmkrebs entstehen. Auch eine genetische, familiäre Vorbelastung und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen das Risiko für Darmkrebs. Verhindern lässt sich Darmkrebs indem Darmpolypen rechtzeitig entdeckt und im Rahmen einer Darmspiegelung (Koloskopie) entfernt werden, bevor sie zu Darmkrebs werden können.

Früherkennung

Das Risiko für Darmkrebs steigt ab dem 50. Lebensjahr an. Daher wird allgemein ab diesem Alter eine Darmkrebsvorsorge empfohlen.

Der immunologische Stuhltest - Darmkrebs-Früherkennung ab 30

Eine geeignete Möglichkeit zur Früherkennung bieten die immunologischen Stuhltests. Denn Darmpolypen können erkennbar (Blut im Stuhl) oder für das Auge nicht erkennbar (okkult) bluten. Mit Hilfe des Tests kann dieses Blut, durch Antikörper gegen den Blutbestandteil Hämoglobin, nachgewiesen werden. Zudem werden diese Tests nicht so leicht durch Medikamente oder Ernährung gestört. Dadurch erzielen sie im Vergleich zu chemischen Stuhltests genauere und zuverlässigere Ergebnisse.

Sie können den Test einfach und diskret zu Hause durchführen. Bei einer jährlichen Wiederholung erhöht dies die Chance, den in der Regel langsam wachsenden Tumor so frühzeitig zu erkennen, dass eine vollständige Heilung möglich ist.

Die Koloskopie

Neben dem immunologischen Test haben Sie als BKK-Versicherter zudem ab 55 Jahren die Möglichkeit eine Darmspiegelung (Koloskopie) in Anspruch zu nehmen. Diese ist nach heutigem Stand die sicherste Art, um Darmkrebs zu vermeiden und hat den Vorteil, dass Darmpolypen, die sich potentiell zu bösartigen Tumoren entwickeln können, gleich bei der Untersuchung entfernt werden. Ist das Ergebnis jedoch unauffällig und sind Sie beschwerdefrei, so kann die Untersuchung nach 10 Jahren wiederholt werden.

Haben Sie weitere Fragen zur Darmspiegelung? Besprechen Sie diese mit einem Arzt in Ihrer Nähe oder informieren Sie sich hier.

Was können Sie selbst tun?

Sie können Ihr individuelles Darmkrebsrisiko durch eine gesunde Lebensweise senken. Dazu gehören u. a. Bewegung, normales Körpergewicht, Nichtraucher sein, nur in Maßen Alkohol trinken und der Verzehr von viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, reichlich Nüssen und Samen, ausreichend Fisch und Joghurt, aber wenig rotem Fleisch, Wurstwaren und Fett.

Wenn Sie glauben, dass bei Ihnen aufgrund erblicher, familiärer Vorbelastungen oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung ein erhöhtes Darmkrebsrisiko besteht, sollten Sie bereits vor dem 50. Lebensjahr ein besonderes Augenmerk auf Darmkrebsvorsorge legen und sich ärztlich beraten lassen. Auch hier unterstützt Sie die Bertelsmann BKK.

Darmkrebs entsteht sehr langsam im Laufe mehrerer Jahre und verursacht im Frühstadium in der Regel keine Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Körper beobachten und auf Warnsignale achten.

Warnsignale können sein:

  • Blut im oder am Stuhl
  • veränderte Stuhlgewohnheiten
  • bei Blähungen gleichzeitige Entleerung von etwas Blut, Schleim oder Stuhl
  • Blässe und Blutarmut, ständige Müdigkeit
  • Gewichtsverlust und Kräfteverfall
  • tastbare Verhärtungen im Bauchraum
  • krampfartige Bauchschmerzen, die länger als eine Woche anhalten
  • laute Darmgeräusche, Rumoren, starke, anhaltende Blähungen
  • häufiger Stuhldrang, Entleeren von auffallend übel riechendem Stuhl

Natürlich können derartige Symptome auch bei anderen gutartigen Darmerkrankungen auftreten. Generell gilt: Teilen Sie jede Art von Darmbeschwerden oder genannten Auffälligkeiten sowie das Auftreten von Blut im Stuhl direkt Ihrem Hausarzt oder Internisten mit.

Weiterführende Informationen zum Thema Darmkrebs können Sie der Broschüre "Darmkrebs - Antworten. Hilfen. Perspektiven." der Deutschen Krebshilfe entnehmen. Diese richtet sich nicht nur an Betroffene sondern auch an Angehörige sowie Interessierte. Neben der Beantwortung medizinisch drängender Fragen, bietet sie konkrete Hilfen in Bezug auf die Krankheitsbewältigung und zeigt Perspektiven für ein Leben mit und nach Krebs auf.

Seite zuletzt aktualisiert am: 13.12.2016

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