- 1:ANSPRECHPARTNER
- 2:MITGLIED WERDEN
- 3:MEINE MITGLIEDSCHAFT
- 4:MEINE GESUNDHEIT
- 5:SERVICE
- 6:ARBEITGEBERSERVICE
- 7:ÜBER UNS
Montag, 11. Juli 2011 10:25 Alter: 312 Tage Rezeptpflichtige Arzneimittel werden teurer - nach günstigen Alternativen fragen
Für mehr als 2.000 Medikamente hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Festbeträge zum 1. Juli neu definiert. Liegt der tatsächliche Preis des Arzneimittels über dem von Kasse getragenen Festbetrag, müssen Patienten die Differenz selbst tragen. Dieser Betrag kommt dem Pharmagroßhandel und den Pharmaherstellern zugute.
Rund 700 Arzneimittel sind nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbands (DAV) betroffen. In erster Linie Arzneimittel, die bei Schlafstörungen und Atemwegserkrankungen angewendet werden sowie zur Behandlung von Depressionen, der Parkinsonschen Krankheit und des Prostatakarzinoms.
"Die Aufzahlungen sind zusätzlich zu den gesetzlichen Zuzahlungen – mindestens fünf bis höchstens zehn Euro pro rezeptpflichtigem Arzneimittel – zu leisten. Wir raten unseren Versicherten daher, sich in der Apotheke über preiswertere wirkstoffgleiche Alternativpräparate zu erkundigen", erläutert Thomas Loose, Teamleiter Leistungen bei der Bertelsmann BKK.
Derzeit unterliegen mehr als 31.000 Arzneimittel einem Festbetrag. Davon sind jedoch etwa 5.800 Medikamente komplett zuzahlungsbefreit, weil ihr Preis mindestens 30 Prozent unter dem entsprechenden Festbetrag liegt.
Die neuen Festbeträge führen nach GKV-Angaben zu einem zusätzlichen Einsparvolumen von 260 Mio. Euro pro Jahr und sichern so die Beitragsstabilität der Krankenkassen.
Weitere Informationen:

