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Mittwoch, 31. Oktober 2007 15:52 Alter: 5 Jahre Betriebskrankenkassen und Ärzte gründen Gütersloher BKK- Rückennetzwerk
Gütersloh, 31.10.2007. Für die Betriebskrankenkassen in Ostwestfalen zählen Rückenschmerzen zu den Hauptursachen einer Arbeitsunfähigkeit, immerhin rund ein Viertel wird durch Rückenschmerzen verursacht. Bundesweit geben rund 70 Prozent der Bundesbürger an, gelegentlich Rückenschmerzen zu haben, Tendenz steigend.
Damit die gelegentlichen Rückenbeschwerden nicht chronisch werden, haben die BKK Arbeitsgemeinschaft Ostwestfalen, Gütersloher Orthopäden und Hausärzte des Ärztenetzes Kreis Gütersloh Medi Güt e.V, sowie das Reha-Zentrum „RehaProAktiv“ das „Gütersloher – BKK Rückennetzwerk“ gegründet und ein innovatives Behandlungsprogramm erstellt.
„Mit einer frühzeitigen und gezielten Behandlung der Beschwerden wollen wir vermeiden, dass die Rückenschmerzen unserer Versicherten chronisch werden, das heißt, wenn sie länger als zwölf Wochen anhalten. Denn dieses bedeutet aus unserer Erfahrung eine starke Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. Bei Berufstätigen kann sie zu Einkommensverlusten durch Arbeitsausfälle und letztendlich zur Frühverrentung führen“, erläutert Stefan Döding, Leiter des Vertragsbereiches der Bertelsmann BKK.
„Die Therapie beginnt in der Regel mit einer ausführlichen Untersuchung beim Hauarzt. Anschließend begleitet ein Orthopäde nach einer exakten Abklärung der Ursache die Behandlung, gegebenenfalls wird zusätzlich ein Vorstellungstermin im Reha-Zentrum veranlasst. Dort wird ein Behandlungsplan entwickelt, der auf computergestützt gemessenen Muskelwerten für Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft, sowie individuellen Schmerzgrenzen und Schmerzempfinden basiert“, erläutern, stellvertretend für die teilnehmenden Ärzte, Dr. Thomas Gräber, Facharzt für Orthopädie und Dr. Dietmar Schlewing, Internist und Vorstandsmitglied der Gütersloher Ärztevereinigung MediGüt.
Aufgrund der Ergebnisse dieser Eingangsanalyse werden Bewegungs- und Gerätetherapie, Dehnung und Wärmebehandlung zu einem persönlichen Behandlungsplan kombiniert. Zusätzlich wird ein Rückenschulungsprogramm angeboten, sowie bei Bedarf eine ärztlich geleitete Schmerztherapie.
Wolfgang Diembeck, Geschäftsführer der BKK Arbeitsgemeinschaft OWL: „Ziel des Gütersloher BKK-Rückennetzwerkes ist es, gemeinsam mit Ärzten und Physiotherapeuten die medizinische Versorgung der Menschen in der Region gezielt zu verbessern.“ Weitere Rückennetzwerke der Betriebskrankenkassen existieren bereits für die Regionen Bielefeld und Herford.
Die Betriebskrankenkassen in Ostwestfalen versorgen fast 400.000 Menschen.
In der BKK Arbeitsgemeinschaft OWL sind folgende Betriebskrankenkassen organisiert:
Bertelsmann BKK (Gütersloh), BKK Diakonie (Bielefeld), BKK Dr. Oetker (Bielefeld), BKK Dürkopp Adler (Bielefeld), BKK Gildemeister Seidensticker (Bielefeld), BKK HMR (Herford), BKK Lafarge Dachsysteme (Petershagen), BKK Miele (Gütersloh), BKK Melitta Plus (Minden), BKK OWL/ Drabert-Direkt (Minden)
Ergänzender Hinweis der Bertelsmann BKK: Für ihre Kunden im Bundesgebiet bietet die Bertelsmann BKK eine Reihe von Vorsorgeleistungen:
neben Kostenzuschüssen für qualifizierte Rückenkurse und Aktivwochen auch Kooperationen mit Fitness-Studios (Fitness-Company und Elixia).
Ansprechpartner zum Thema: Stefan Döding

